Wenn du nach einer kreativen und zugleich gesunden Möglichkeit suchst, deine Kleinen zu verwöhnen, ohne auf unnötigen Zucker zurückzugreifen, sind diese Zuckerstangen eine hervorragende Wahl. Diese speziellen Stangen kombinieren die Optik klassischer Süßwaren mit nährstoffreichen Zutaten wie Buchweizenmehl und Hähnchenpüree. Sie eignen sich wunderbar als gesundes Zwischenmahl, als Snack für unterwegs oder als besonderer Nachtisch nach dem Abendessen. Der Aufwand für die Zubereitung ist moderat und lässt sich gut in einen entspannten Nachmittag einplanen. Da die Grundkomponenten bereits vorbereitet sind, verbringst du nur wenig Zeit mit dem eigentlichen Kneten und Formen. Die optische Trennung in rote und weiße Segmente sorgt für eine hohe Akzeptanz bei Kindern, die gerne mit den Augen essen. Es ist eine praktische Methode, um proteinreiche Komponenten geschickt in eine ansprechende Form zu bringen, die jeder gerne greift. Du kannst diese Stangen auch als Teil einer bunten Brotzeit vorbereiten und sie in einer Dose bereitstellen.
Der Erfolg dieses Rezepts liegt vor allem in der Texturkontrolle und der richtigen Konsistenz der beiden Teigarten. Da Buchweizenmehl eine eher feste Struktur besitzt, ist es wichtig, dass die Feuchtigkeit durch die Eier sowie die spezifischen Zusätze genau austariert wird. Der rote Teig erhält seine Farbe und Feuchtigkeit durch den Saft der roten Beete, während der helle Teig durch das Hähnchenpüree an Substanz gewinnt. Ein entscheidender Punkt ist das Verhältnis von Mehl zu Flüssigkeit: Der rote Teig wird tendenziell etwas härter als die helle Variante, weshalb du flexibel mit kleinen Mengen zusätzlicher Zutaten reagieren musst. Wenn du merkst, dass ein Teig zu trocken ist, hilft ein kleiner Schuss Saft oder ein Teelöffel Püree, um die Geschmeidigkeit wiederherzustellen. Die Technik des Verdrehens ist der Schlüssel zur Ästhetik. Du musst darauf achten, dass die Stränge gleichmäßig gedreht werden, damit die Farben nicht zu stark ineinanderlaufen, sondern die typische Zuckerstangenoptik beibehalten. Die Backtemperatur von 160 Grad Umluft sorgt dafür, dass die Stangen fest werden, ohne auszutrocknen oder zu verbrennen.
Beginne damit, deinen Backofen auf 160 Grad Umluft vorzuheizen, damit er zum richtigen Zeitpunkt die optimale Temperatur erreicht. Während der Ofen aufheizt, bereitest du deine Arbeitsfläche vor. Nimm die 2 Stick Eier und das 220 g Buchweizenmehl und gib beides in eine große Schüssel. Knete diese Grundmischung zunächst zu einem homogenen Teig, bis sich das Mehl vollständig mit den Eiern verbunden hat. Sobald diese Basis steht, teilst du den Teig in zwei gleich große Portionen auf und gibst sie in separate Schüsseln. In die erste Schüssel gibst du die 10 ml Saft der roten Beete und in die zweite Schüssel das 40 g Hähnchenpüree. Nun musst du beide Teigmassen einzeln zu einem glatten Zustand kneten. Achte hierbei genau auf die Konsistenz, da der rote Teil durch den Saft etwas fester wird als die helle Masse. Sollte eine der Mischungen zu bröckelig wirken, kannst du mit ganz kleinen Mengen an Mehl oder dem jeweiligen Saft bzw. Püree nachhelfen, bis eine formbare Masse entsteht. Wenn beide Teige bereit sind, teilst du sie in gleichgroße Stücke, die etwa die Größe eines kleinen Knetballs haben sollten. Rolle diese Stücke anschließend zu gleichmäßigen Würsten, die etwa so dick wie deine Finger sind. Jetzt kommt der kreative Teil: Nimm jeweils einen roten und einen weißen Strang und beginne, sie vorsichtig miteinander zu verdrehen. Achte darauf, dass die Verwindung gleichmäßig erfolgt, damit das Muster schön zur Geltung kommt. Forme die so entstandenen Stränge schließlich in die typische Zuckerstangenform, indem du sie leicht biegst. Lege die fertigen Stangen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Schiebe das Blech in den Ofen und backe die Stangen für etwa 20 bis 25 Minuten. Während sie backen, kannst du die Zeit nutzen, um den Tisch für den späteren Snack zu decken. Nach dem Backen müssen die Stangen unbedingt vollständig auf einem Rost abkühlen, bevor du sie servierst, da sie im warmen Zustand noch sehr weich sind.
Nachdem die Zuckerstangen vollständig abgekühlt sind, kannst du sie für einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Am besten verpackst du sie dazu in einer luftdichten Dose, um die Feuchtigkeit zu erhalten und ein Austrocknen zu verhindern. Da die Stangen Hähnchenpüree enthalten, ist eine Kühlung im Kühlschrank absolut notwendig, um die Haltbarkeit zu gewährleisten. Sie halten sich in der Regel drei bis vier Tage problemlos in der Kälte. Wenn du die Stangen nicht sofort verzehrst, ist das Einfrieren eine sehr sinnvolle Option. Du kannst sie in einer entsprechenden Form einfrieren und später bei Bedarf wieder auftauen lassen. Zum Aufwärmen eignen sich die Stangen am besten kurz im Ofen bei niedriger Temperatur, damit sie wieder eine angenehme Festigkeit bekommen, ohne zu verbrennen.
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Wenn du nach einer kreativen und zugleich gesunden Möglichkeit suchst, deine Kleinen zu verwöhnen, ohne auf unnötigen Zucker zurückzugreifen, sind diese Zuckerstangen eine hervorragende Wahl. Diese speziellen Stangen kombinieren.
Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Die genaue Temperatur ist im Rezeptkopf angegeben – das Backrohr braucht meist 10 bis 15 Minuten, bis es sie wirklich erreicht hat.

Die Eier und das Buchweizenmehl zu einem Teig kneten. Kneten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist und nicht mehr klebt – das dauert je nach Mehl 3 bis 5 Minuten. Bei Bedarf einen Essloffel Mehl nachgeben.
Den Teig auf zwei Schüsseln aufteilen. In die eine Schüssel den Rote Beete Saft geben, in die andere das Hähnchenpüree. Beides zu einem glatten Teig kneten. Evtl. mit etwas Mehl oder Saft/Brei nachhelfen. Der rote Teig ist etwas härter wie der helle Teig.

Die Teige in gleichviele, gleichgroße Stücke teilen. Die Stücke in gleichgroße (ca. fingerdicken) Würste rollen. Je einen weißen und einen roten Strang vorsichtig miteinander verdrehen und anschließend in die Zuckerstangenform bringen.

Die fertig gerollten Zuckerstangen auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen und ca. 20-25 Minuten backen.

Vor dem Füttern der Stangen, diese bitte vollständig abkühlen lassen. Vor dem Weiterverarbeiten eine kurze Sichtpruefung: gleichmaessige Farbe, keine trockenen Stellen am Rand und die angegebene Konsistenz – dann kann es weitergehen.