Maultaschen lieben wir bei uns das ganze Jahr über – aber gebraten mit Champignons und einer feinen Weißwein-Soße sind sie einfach am allerbesten. Die Teigtaschen werden in Streifen geschnitten und knusprig in Butter angeröstet. Dazu kommt eine sämige Pilz-Soße mit Knoblauch und Thymian. Klingt aufwendig? Ist es nicht: In 40 Minuten steht das Gericht auf dem Tisch, und es schmeckt wie ein Sonntagsessen.
Für sechs Portionen brauchst du ein Kilo Champignons, 600 Gramm Maultaschen, zwei Zwiebeln, vier Knoblauchzehen und 60 Gramm Butter. Die Soße entsteht aus je einem Viertelliter Weißwein und Wasser – wer mag, nimmt stattdessen Gemüsebrühe. Saucenbinder sorgt am Ende für die schöne Bindung, ich nehme davon etwa vier Esslöffel. Gewürzt wird nur mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und frischem Thymian. Mehr braucht es nicht.
Der wichtigste Trick steckt schon in der Vorbereitung: Die Champignons niemals ins Wasser legen, sonst saugen sie sich voll und werden schwammig. Stattdessen trocken putzen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebeln würfeln, den Knoblauch fein hacken und die Maultaschen in dicke Streifen schneiden – so wie auf dem Bild oben.
Gebratene Maultaschen mit Soße bereitest du am besten in zwei Pfannen zu. In der ersten erhitzt du die Hälfte der Butter und brätst Champignons und Zwiebeln an, bis die Pilze leicht bräunen. Bildet sich dabei Flüssigkeit, lässt du sie auf hoher Stufe verdampfen, dann weiter auf mittlerer Hitze. Parallel dazu brätst du die Maultaschen-Streifen in der zweiten Pfanne mit der restlichen Butter schön knusprig an.
Sobald die Pilze Farbe haben, kommen Knoblauch, Thymian, Weißwein und Wasser dazu. Alles kurz aufkochen und bei mittlerer Hitze ein paar Minuten köcheln lassen, damit der Wein etwas einreduziert. Dann den Saucenbinder einrühren, bis die Soße schön sämig ist, und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Eigentlich ist das Gericht mit der Soße schon komplett. Wer mag, reicht dazu einen grünen Salat mit Essig-Öl-Dressing oder ein Stück Baguette zum Aufdippen. Auch ein paar Kartoffeln oder Bandnudeln machen satt – bei uns gibt es aber am häufigsten einfach den Salat dazu, weil die Soße dann richtig zur Geltung kommt.
Gebratene Maultaschen lassen sich gut vorbereiten: Im Kühlschrank halten sie sich zwei bis drei Tage. Beim Aufwärmen am besten in einer Pfanne mit etwas Wasser oder Brühe langsam erwärmen, dann bleibt die Soße cremig. Einfrieren geht auch – dann portioniert einfrieren und über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Das Grundrezept lässt sich schnell abwandeln. Statt Champignons schmecken auch gemischte Waldpilze, und ein Schuss Sahne macht die Soße noch sämiger. Wer es kräftiger mag, gibt etwas Paprikapulver oder frische Petersilie über das Gericht. So bekommt jede Portion ihren eigenen Charakter – und die gebratene Maultaschen-Pfanne steht trotzdem in 40 Minuten auf dem Tisch.
Auch beim Gemüse gibt es Spielraum: Zucchini, Paprika oder Lauch ziehen in derselben Pfanne mit. Maultaschen passen außerdem zu einer leichten Tomatensoße, wenn es mal etwas anders sein soll. Das Schöne an diesem Gericht ist, dass es Reste aus dem Kühlschrank fast immer sinnvoll verwertet: Vom Schneiden in Streifen bis zum knusprigen Anbraten vergehen nur wenige Minuten, und die Soße lässt sich nach Belieben mit Brühe oder Wein verlängern. Wer doppelte Menge kocht, hat am nächsten Tag ein schnelles Mittagessen – einfach portionsweise in der Pfanne aufwärmen.
Wie lange halten gebratene Maultaschen im Kühlschrank? Zwei bis drei Tage in einem gut verschlossenen Behälter. Beim Aufwärmen am besten in der Pfanne mit etwas Wasser oder Brühe langsam erwärmen, dann bleibt die Soße schön cremig.
Kann man frische Maultaschen auch direkt braten? Ja, frische Teigtaschen aus dem Kühlregal eignen sich hervorragend. Wer die gekochte Variante kauft, spart sich den ersten Gar-Schritt – beide ergeben in der Pfanne ein knuspriges Ergebnis.
Welche Beilagen passen zu dem Gericht? Ein grüner Salat, Baguette oder Bandnudeln – die sämige Soße harmoniert mit allem, was Flüssigkeit gut aufnimmt. Auch ein Klecks Schmand oder Crème fraîche rundet den Teller ab.
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Die Champignons nicht in Wasser legen, da sie sonst schwammig werden sondern nur "trocken" putzen. Champignons in Scheiben schneiden. Zwei Zwiebel pellen und in Würfel schneiden.
Gebratene Maultaschen mit Soße bereitet man am besten in zwei Pfannen zu.
Zuerst die Hälfte der Butter in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Champignons und Zwiebeln zufügen und so lange braten, bis die Champignons leicht anfangen zu bräunen. Sollte sich Flüssigkeit bilden, die Flüssigkeit auf hoher Temperatur verdampfen lassen, dann die Champignons auf mittlerer Temperatur braten. Die Pilze mit Pfeffer aus der Mühle und Salz, Thymian würzen. Knoblauchzehen pellen, durch die Knoblauchpresse drücken und zufügen. Die Pilze mit Weißwein ablöschen und die Soße mit Wasser verlängern. Die Soße aufkochen und mit dunklem Saucenbinder leicht andicken. Die restliche Butter in einer zweiten Pfanne erhitzen.
Die Maultaschen, wie oben auf dem Bild zu sehen, in dicke Streifen schneiden und in einer anderen Pfanne parallel anbraten.
Dann beides zusammen servieren.