Der Kartoffelsalat light ist die leichtere Variante des klassischen Kartoffelsalats: Statt schwerer Mayonnaise kommt ein cremiges Dressing aus Joghurt und etwas Mayonnaise zum Einsatz. So bleibt der Salat wunderbar saftig, schmeckt aber deutlich frischer und kommt mit weniger Kalorien aus. Perfekt für den Sommer, zum Grillabend oder als Beilage zum Sonntagsbraten.
Damit der Salat gelingt, sind festkochende Kartoffeln die wichtigste Zutat. Sie behalten beim Kochen ihre Form und zerfallen nicht zu Brei. Pellst du die Kartoffeln noch warm und schneidest sie direkt in das Dressing, saugen sie die Flüssigkeit auf und werden besonders aromatisch. Das ist der kleine Trick, der einen guten Kartoffelsalat light von einem durchschnittlichen unterscheidet.
Die warme Gemüsebrühe im Dressing ist das Geheimnis für den vollen Geschmack. Zusammen mit Senf und einem Schuss Weißweinessig entsteht eine angenehme Würze, die die Kartoffeln perfekt ergänzt. Wer es besonders mild mag, lässt den Essig weg – wer es kräftiger liebt, nimmt zusätzlich etwas Gurkenflüssigkeit vom Gewürzgurken-Glas.
Der Salat schmeckt am besten, wenn er Zeit zum Durchziehen hat. Mindestens 30 Minuten sollte er ruhen, über Nacht im Kühlschrank wird er noch intensiver. Vor dem Servieren einfach noch einmal gut durchrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken – nach dem Ziehen braucht es oft eine kleine Extra-Prise.
Beim Kochen der Kartoffeln gilt: lieber eine Minute weniger als zu lange. Die Scheiben sollen beim Unterheben nicht brechen. Wer den Salat vorbereiten möchte, kann die Kartoffeln bereits am Vortag kochen und pellen – das spart am nächsten Tag Zeit und der Salat schmeckt trotzdem frisch.
Auch die Zwiebel kannst du nach Geschmack variieren: Eine milde Gemüsezwiebel ist sanfter, eine rote Zwiebel bringt eine schöne Farbe ins Gericht. Wer Zwiebeln nicht gut verträgt, lässt sie einfach weg oder ersetzt sie durch fein geschnittenen Schnittlauch und etwas frischen Dill.
Der Kartoffelsalat light ist ein echter Allrounder. Zu Gegrilltem wie Bratwurst, Steak oder mariniertem Gemüse ist er die perfekte Beilage. Auch zu Fischstäbchen, Schnitzel oder einem herzhaften Auflauf macht er eine gute Figur. Auf dem Buffet ist er der Klassiker, der immer als Erstes leer ist.
Im Sommer darf es gern noch leichter sein: Dann ersetzt du die Mayonnaise komplett durch Joghurt und gibst etwas mehr Brühe dazu. So wird aus dem Kartoffelsalat light eine besonders frische Variante, die auch nach einem langen Tag am See noch leicht im Magen liegt.
Zum Aufbewahren eignet sich der Salat übrigens bestens: In einer verschlossenen Dose hält er sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Wichtig ist nur, ihn nicht einzufrieren – die Kartoffeln werden dabei wässrig und verlieren ihre Konsistenz.
Ob als Beilage zum Grillen, zum Mittagessen unter der Woche oder zum Feierabend – der Kartoffelsalat light ist schnell gemacht und schmeckt der ganzen Familie. Probiere ihn aus und finde heraus, welche Variante deine Lieblingskombination ist.
Dieser Salat verträgt viele Abwandlungen. Mit gewürfelten Gewürzgurken bekommt er eine angenehme Säure, mit klein geschnittenem Apfel eine fruchtige Note. Auch hart gekochte Eier, Radieschen oder ein paar Croutons machen den Salat zu einer eigenen kleinen Mahlzeit. Wer Speck mag, brät etwas knusprigen Speck an und gibt ihn kurz vor dem Servieren darüber – das macht aus der leichten Variante ein herzhaftes Gericht.
Im Sommer ist der Kartoffelsalat light auch kalt ein Genuss: Richte ihn direkt aus dem Kühlschrank an und garniere mit frischen Kräutern wie Petersilie, Dill oder eben Schnittlauch. Dazu ein kühles Getränk und etwas Sonne – mehr braucht es für ein entspanntes Grillwochenende nicht.
Warum werden die Kartoffeln warm verarbeitet? Warme Kartoffeln nehmen das Dressing besser auf und schmecken dadurch intensiver. Deshalb lohnt es sich, pünktlich zu pellen und direkt weiterzuverarbeiten. Wer den Salat lieber ganz kühl mag, lässt ihn nach dem Vermengen einfach etwas länger ziehen.
Kann ich den Kartoffelsalat light auch mit Süßkartoffeln zubereiten? Ja, das funktioniert ebenfalls. Süßkartoffeln sind etwas weicher, daher reichen etwa 15 bis 18 Minuten Kochzeit. Das Dressing bleibt gleich, ein zusätzlicher Spritzer Zitrone rundet die süßliche Note ab.
Wie lange hält sich der Salat? In einer verschlossenen Dose bleibt er zwei bis drei Tage im Kühlschrank frisch. Er schmeckt auch am zweiten Tag noch sehr gut, solange er gut gekühlt aufbewahrt wird. Kurz vor dem Servieren einmal umrühren und nachwürzen.
Probiere auch unsere anderen leckeren Rezepte: frischer Erdbeersalat, Kartoffelsalat mit Mayonnaise oder Spitzpaprika mit Couscous gefüllt.
Die Kartoffeln gründlich waschen und in einem großen Topf mit Salzwasser etwa 20 bis 25 Minuten gar kochen.
In der Zwischenzeit Mayonnaise, Joghurt, Senf, Weißweinessig und die warme Gemüsebrühe in einer großen Schüssel glatt rühren.
Die Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen, noch warm pellen und in gleichmäßige Scheiben schneiden.
Die Kartoffelscheiben zusammen mit der fein gewürfelten Zwiebel in die Schüssel zum Dressing geben und vorsichtig unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Kartoffelsalat light abgedeckt mindestens 30 Minuten, am besten über Nacht, ziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal abschmecken und mit Schnittlauch bestreuen.