Dieses Pürree ist ein einfaches, selbstgemachtes Hundefutter, das ihr in wenigen Minuten zubereitet. Gekochte Kartoffeln werden mit Leberwurst, geriebenem Käse, Naturjoghurt und etwas Petersilie zu einem sämigen Pürree vermengt. Das Ergebnis landet direkt im Hundenapf – ganz ohne Zusatzstoffe, Konservierungsmittel oder künstliche Aromen.
Viele Hundebesitzer möchten genau wissen, was im Futter ihres Vierbeiners steckt. Genau dafür ist das Rezept gedacht: Ihr kontrolliert die Zutaten selbst und wisst, dass nur verträgliche und bekömmliche Lebensmittel verarbeitet werden. Die Mahlzeit eignet sich als Ergänzung zum gewohnten Futter oder als kleine Belohnung nach dem Spaziergang.
Für die Zubereitung braucht ihr nur fünf Zutaten: Leberwurst, Kartoffeln, geriebenen Käse, Naturjoghurt und Petersilie. Die Leberwurst liefert wertvolles Protein und Fett für Energie, die Kartoffeln sorgen für sättigende Kohlenhydrate. Käse und Naturjoghurt runden den Geschmack ab und bringen Kalzium in den Napf.
Die angegebene Menge reicht für eine Portion für einen mittelgroßen Hund. Für große Vierbeiner könnt ihr die Mengen einfach verdoppeln, für sehr kleine Hunde entsprechend halbieren. Am besten beobachtet ihr euren Hund nach der ersten Mahlzeit: Verträgt er das Futter gut, steht einer regelmäßigen Gabe nichts im Weg. Die Zubereitung dauert insgesamt nur rund 20 Minuten und lässt sich gut in den Alltag einbauen.
Fertiges Futter aus dem Handel ist praktisch, aber nicht immer nachvollziehbar. Beim selbstgemachten Pürree wisst ihr genau, welche Menge Fleisch, Gemüse und Milchprodukte im Napf landet. Außerdem lasst ihr Gewürze und Salz komplett weg – die vertragen Hunde nur in sehr geringen Mengen. Besonders bei empfindlichen Mägen kann eine selbst gekochte Mahlzeit gut ankommen.
Wichtig ist, dass das Futter vor dem Servieren vollständig abkühlt. Lauwarm oder kalt wird das Pürree von den meisten Hunden gerne gefressen. Die Menge richtet sich nach Größe, Alter und Aktivität eures Hundes: Ein kleiner Hund bekommt eine kleinere Portion als ein großer Vierbeiner. Im Zweifel bespricht ihr die Futtermenge mit eurem Tierarzt.
Die Zutatenliste ist bewusst kurz gehalten: 100 g Leberwurst, 50 g Kartoffeln, 30 g geriebener Käse, 50 g Naturjoghurt und 1 TL Petersilie. Alle Zutaten sind in jedem Supermarkt erhältlich. Achtet darauf, eine Leberwurst ohne Zwiebeln zu wählen – Zwiebeln sind für Hunde giftig. Auch Knoblauch und starke Gewürze haben im Hundefutter nichts verloren.
Die Zubereitung ist in zwei Schritten erledigt: Zuerst werden die Kartoffeln geschält, in kleine Stücke geschnitten und etwa 15 Minuten weich gekocht. Danach kommen sie in eine Schüssel und werden zerdrückt. Leberwurst, Käse, Naturjoghurt und Petersilie werden untergemengt, bis eine cremige Masse entsteht. Fertig ist die Mahlzeit für den Napf.
Das Pürree lässt sich gut vorbereiten und hält sich im Kühlschrank ein bis zwei Tage. Vor dem Füttern einfach kurz auf Zimmertemperatur bringen. Wer größere Mengen kochen möchte, kann die Portionen einfrieren und bei Bedarf auftauen. So habt ihr immer eine selbstgemachte Mahlzeit für den Hund vorrätig.
Wenn euer Hund die selbstgemachte Mahlzeit zum ersten Mal bekommt, mischt ihr sie am besten zunächst unter das gewohnte Futter. So kann sich der Magen langsam an die neue Kost gewöhnen. Steigert die Menge über ein paar Tage hinweg und achtet darauf, dass immer frisches Wasser bereitsteht. Auf diese Weise wird die Umstellung auf das Leberwurstpürree zum entspannten Erlebnis für Hund und Halter.
Wie oft darf mein Hund Leberwurstpürree bekommen? Das Pürree ist eine Ergänzung und kein Alleinfuttermittel. Ein bis zwei Mal pro Woche als Zusatz zum gewohnten Futter ist eine gute Richtlinie. Leberwurst enthält viel Fett, daher sollte die Menge begrenzt bleiben.
Ist Leberwurstpürree für alle Hunde geeignet? Die meisten Hunde vertragen die Zutaten gut. Hunde mit einer Futtermittelallergie oder empfindlichem Magen sollten das Pürree zuerst in kleiner Menge testen. Bei Unsicherheit fragt am besten euren Tierarzt.
Kann ich das Rezept abwandeln? Ja, das Pürree lässt sich flexibel anpassen. Statt Petersilie passt auch etwas anderes hundefreundliches Grün. Wichtig ist nur, dass keine Zwiebeln, kein Knoblauch, kein Salz und keine Gewürze verwendet werden – die gehören nicht ins Hundefutter.
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Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Kartoffeln in einen kleinen Topf mit Wasser füllen. Den Topf auf der Herdplatte aufkochen lassen und die Kartoffeln 15 Minuten garen lassen.
Wenn die Kartoffeln gar sind, werden sie abgeschüttet und wieder in die kleine Schüssel zurückgefüllt.

In eine größere Schüssel oder den Hundenapf fügt ihr die Kartoffeln hinein. Diese werden geknetet. Zu den gekneteten Kartoffeln gebt ihr alle weiteren Zutaten hinzu, die Petersilie, die Leberwurst, den Käse und den Naturjoghurt und vermengt alles zusammen zu einer tollen Hauptspeise für euren Hund.
Fertig ist das Leberwurstpürree und kann eurem Hund serviert werden.