Sauerkrautreisauflauf ist ein herzhafter Klassiker aus dem Backofen, der mit überschaubaren Zutaten auskommt und trotzdem richtig sättigt. Reis, Sauerkraut, Mett und eine goldbraune Käsekruste – mehr braucht es nicht für einen gelungenen Sauerkrautreisauflauf an kühlen Tagen. Das Beste daran: Das Gericht lässt sich gut vorbereiten und schmeckt aufgewärmt fast noch besser.
Der Sauerkrautreisauflauf verbindet gleich mehrere Vorteile: Er ist günstig, unkompliziert und kommt mit Zutaten aus, die im gut sortierten Supermarkt immer verfügbar sind. Das Sauerkraut bringt eine angenehme Säure mit, die durch den würzigen Mett und den milden Käse perfekt ausbalanciert wird. Wer gern vorkocht, findet hier einen idealen Kandidaten: Die Zubereitung dauert nur etwa 40 Minuten, und die Reste halten sich mehrere Tage im Kühlschrank.
Für den Auflauf brauchst du 250 g Reis, 750 g Sauerkraut, 300 g Mett, 75 g Rohschinken, 2 Zwiebeln, 20 g Gänseschmalz, 100 ml Sahne und 150 g geriebenen Käse. Jede Zutat hat ihre Aufgabe: Der Reis bildet die sättigende Basis, das Sauerkraut sorgt für die typische Säure, Mett und Rohschinken geben dem Gericht Würze, und das Gänseschmalz bringt beim Anbraten ein feines Aroma. Sahne und Käse verwandeln die Mischung am Ende in einen cremigen, goldbraun überbackenen Auflauf. Salz, Pfeffer und eine Prise Piment runden den Geschmack ab.
Zuerst den Reis nach Packungsanleitung kochen und den Backofen auf 200 °C vorheizen. Währenddessen den Rohschinken in kleine Würfel schneiden und die Zwiebeln pellen und fein würfeln. In einer Pfanne das Gänseschmalz erhitzen, Schinken und Zwiebeln darin anbraten und das gut abgetropfte Sauerkraut zufügen. Das Sauerkraut mit Pfeffer, Salz und einer Prise Piment würzen, dann das Mett zerpflücken und unterheben. Den gegarten Reis dazugeben und alles gut durchmischen. Die Mischung in eine leicht gefettete Auflaufform füllen, mit Sahne beträufeln und den geriebenen Käse darauf verteilen. Der Sauerkrautreisauflauf backt nun etwa 20 Minuten auf der mittleren Schiene, bis das Mett gar und der Käse goldbraun geschmolzen ist.
Wer es etwas kräftiger mag, kann statt Mett auch grobes Bratwurstbrät verwenden – die Konsistenz bleibt ähnlich, der Geschmack wird nur leicht anders. Auch beim Käse lohnt sich ein Blick in den Kühlschrank: Gouda, Bergkäse oder Emmentaler schmelzen besonders schön. Wer den Auflauf am Vorabend vorbereiten möchte, füllt alles bereits in die Form und stellt sie abgedeckt in den Kühlschrank. Am nächsten Tag kommen nur noch Sahne, Käse und die Backzeit dazu.
Übrig gebliebene Portionen sind kein Problem: Der fertige Auflauf lässt sich gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag in der Pfanne oder im Ofen wieder aufwärmen. Dabei werden die Aromen von Sauerkraut und Mett sogar noch etwas intensiver. Wer größere Mengen kocht, kann einzelne Stücke auch einfrieren und an stressigen Tagen einfach auftauen – so steht in wenigen Minuten eine warme Mahlzeit auf dem Tisch, ohne dass viel zu tun ist.
Der Auflauf ist durch Reis und Mett bereits sehr sättigend, ein frischer Blattsalat oder etwas Brot reichen als Beilage völlig aus. Im Sommer passt ein gemischter Salat mit Essig-Öl-Dressing gut zur Säure des Sauerkrauts, im Winter ein Stück Bauernbrot. Ein Glas Buttermilch oder ein trockener Weißwein runden das Essen ab, wenn ihr mögt.
Reis nach Packungsanleitung kochen und den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Rohschinken in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln pellen und fein würfeln.
In einer Pfanne Gänseschmalz erhitzen, Schinken und Zwiebeln darin anbraten und das gut abgetropfte Sauerkraut zufügen.
Sauerkraut mit Pfeffer, Salz und einer Prise Piment würzen. Mett zerpflücken und mit dem Sauerkraut mischen.
Den fertig gegarten Reis zum Sauerkraut geben und alles gut durchmischen. Die Mischung in eine leicht gefettete Auflaufform füllen, mit Sahne beträufeln und den geriebenen Käse darauf verteilen.
Den Auflauf ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis das Mett gar ist und der Käse goldbraun geschmolzen ist.