Schonkost für Hunde ist das Essen, das wir kochen, wenn unser Hund schlecht frisst, weichen Kot hat oder nach einer Magenverstimmung vorsichtig wieder ans Futter gewöhnt werden soll: eine Portion Huhn, Reis und eine geraspelte Möhre, in Wasser gegart, ohne Gewürze. Huhn, Reis und eine geraspelte Möhre, in Wasser gegart, Das ist keine komplette Hundenahrung, sondern ein Übergangsfutter für ein bis drei Tage – genau dafür ist es gedacht und so setzen es auch Tierärzte üblicherweise an.
Das Rezept ist bewusst schlicht: mageres Fleisch, gut durchgegart, ein leicht verdauliches Kohlenhydrat und sehr wenig Fett. Es soll den Darm nicht belasten, sondern ihm eine Pause geben. Alles, was zusätzlich gewürzt, gebraten oder mit Milchprodukten angerührt wird, gehört nicht in den Napf. Wichtig ist außerdem: Schonkost ersetzt keine tierärztliche Behandlung. Wenn euer Hund apathisch wirkt, sich mehrfach erbricht, Fieber hat, blutigen Durchfall zeigt oder zu den Risikogruppen (Welpen, alte oder vorerkrankte Hunde) gehört, geht es zum Tierarzt und nicht an den Herd. Als Nachschlagewerk für zu Hause hilft das MSD Veterinary Manual zu Erbrechen und Magen-Darm-Beschwerden beim Hund, weitere Hinweise zur Hundegesundheit bündelt die Tierärztliche Hochschule Hannover.
Gefüttert wird lauwarm, nie heiß und nie direkt aus dem Kühlschrank. Als Faustregel rechnet man mit etwa 20 bis 30 Gramm Futter pro Kilogramm Körpergewicht und Tag, verteilt auf drei bis vier kleine Mahlzeiten. Ein Hund mit zehn Kilogramm bekommt also rund 250 Gramm pro Tag, aufgeteilt in kleine Portionen. Steht das Futter länger als eine halbe Stunde im Napf, wird der Rest entsorgt.
Über die Tage wird das Futter dann langsam wieder aufgebaut: erst ein Löffel des gewohnten Futters untergemischt, am nächsten Tag ein Viertel, dann die Hälfte. So merkt man früh, ob der Magen das gewohnte Futter wieder annimmt. Zu jedem Schonkosttag gehört außerdem freier Zugang zu frischem Wasser.
Der Topf reicht für etwa einen Tag. Im Kühlschrank hält sich die gekochte Schonkost für Hunde zwei bis drei Tage in einem geschlossenen Gefäß. Für einen Vorrat portioniert man sie am besten direkt nach dem Abkühlen in kleinen Dosen und friert sie ein; aufgetaut wird über Nacht im Kühlschrank oder in warmem Wasser. Beim Erwärmen genügt handwarm – wer in der Mikrowelle arbeitet, rührt danach gut um, damit keine heißen Stellen bleiben.
Für ein bis drei Tage ist Schonkost für Hunde üblich. Länger sollte es nicht dauern, weil die Mischung auf Dauer nicht alle Nährstoffe in ausreichender Menge liefert – vor allem Kalzium und bestimmte Vitamine fehlen. Wenn euer Hund nach drei Tagen noch nicht wieder normal frisst, ist der Tierarzt dran.
Beim Aufbau danach ja, während der akuten Schonkost-Tage besser nicht. Die Mischung mit dem gewohnten Futter ist genau der Weg zurück – aber erst, wenn der Kot wieder fest ist und der Hund wieder Appetit zeigt.
Dann nicht mit aller Macht nachhelfen und vor allem nichts Süßes oder Fettreiches anbieten. Ein Hund, der über 24 Stunden gar nichts aufnimmt oder zusätzlich erbricht, gehört in tierärztliche Abklärung.
Mehr zum Thema – welche Lebensmittel geeignet sind, was in den Schonkost-Tagen tabu ist und wann ihr zum Tierarzt müsst – steht in unserem Ratgeber Schonkost für Hunde. Weitere Rezepte für den Napf sammeln wir unter Rezepte für Hunde, zum Beispiel die Geburtstagstorte für Hunde. Und wer selbst mit Magen-Darm flachliegt, kocht die milde Menschen-Variante aus dem Rezept Schonkost: Reis mit Huhn.
KI-Hinweis: Dieses Rezept wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Dieses Schonkost-Rezept für Hunde kommt ohne Gewürze, ohne Fett und ohne Milchprodukte aus: mageres Hühnerfleisch, Rundkornreis und eine geraspelte Möhre, in Wasser sanft gegart. Es ist als Übergangsfutter für ein bis drei Tage gedacht und kein Ersatz für vollwertiges Hundefutter.
Das Wasser in einem Topf zum leisen Sieden bringen – ohne Salz und ohne Brühwürfel.
Das Hähnchenfleisch in kleine Stücke schneiden und 15 Minuten im siedenden Wasser durchgaren.
Den Reis einrühren und 20 Minuten mitköcheln lassen, bis er weich ist.
Die geraspelte Möhre in den letzten acht Minuten zugeben und mitgaren.
Den Topf vom Herd nehmen, das Öl unterrühren und die Mischung auf handwarme Temperatur abkühlen lassen.
Die Tagesportion auf drei bis vier kleine Mahlzeiten aufteilen und lauwarm anbieten.