Udonnudeln mit Erdnussoße sind bei uns das Gericht, das alle am Tisch satt macht und trotzdem in einer halben Stunde fertig ist. Die dicken Weizennudeln halten die cremige Sauce besonders gut fest, das Putenfleisch bleibt saftig und Brokkoli, Champignons und Zuckerschoten sorgen für Biss. Für sechs Personen reicht eine große Pfanne oder ein Wok.
Der Trick liegt in der Reihenfolge: Fleisch zuerst scharf anbraten und herausnehmen, dann das Gemüse. So verbrennt nichts, und das Fleisch zieht am Ende nur noch kurz in der Sauce durch. Die Erdnussoße kommt aus dem Glas, wird aber mit einem Schuss Wasser oder Brühe verdünnt, damit sie Nudeln und Gemüse gleichmäßig umhüllt.
Ein Wok oder eine große beschichtete Pfanne ist wichtiger als jedes Spezialwerkzeug. Wird die Pfanne zu voll, kühlt sie aus, und das Fleisch kocht im eigenen Saft statt zu braten. Bei sechs Portionen lohnt es sich, das Fleisch in zwei Durchgängen anzubraten.
Die Udon-Nudeln brauchen je nach Sorte nur drei bis fünf Minuten. Wer frische Nudeln aus dem Kühlregal nimmt, kann sie direkt in die Pfanne geben und mit einem Schuss Nudelwasser lösen. Getrocknete Udon kommen vorher in kochendes Salzwasser.
Brokkoli und Zuckerschoten werden separat blanchiert, nicht in der Sauce gekocht. Zwei Minuten in Salzwasser reichen, danach kalt abschrecken oder gut abtropfen lassen. So bleiben sie grün und knackig, auch wenn das Gericht kurz wartet.
Fertige Erdnussoße gibt es in Gläsern im Asia-Regal, sie schwankt aber stark in Schärfe und Süße. Deshalb erst ein Glas einrühren, abschmecken und dann entscheiden, ob das zweite dazukommt. Ein Spritzer Limettensaft oder Reisessig bringt Frische, ein Teelöffel Zucker rundet zu scharfe Saucen ab.
Wer keine fertige Sauce bekommt, rührt sie aus Erdnussbutter, Sojasauce, einem Schuss Wasser, etwas Knoblauch und einem Löffel Zucker an. Das dauert zwei Minuten und schmeckt oft intensiver. Grundlagen zu Hülsenfrüchten und Nüssen findest du beim Bundeszentrum für Ernährung.
Ohne Fleisch funktioniert das Gericht mit Räuchertofu oder Kichererbsen. Beides braucht etwas mehr Öl und wird erst zum Schluss untergehoben, damit es nicht zerfällt. Für Kinder lässt sich die Sauce mit einem Esslöffel Joghurt mildern.
Statt Brokkoli passen Pak Choi, Paprika oder grüne Bohnen. Champignons dürfen durch Shiitake ersetzt werden, dann wird der Geschmack deutlich kräftiger. Zuckerschoten bleiben am knackigsten, wenn sie erst eine Minute vor dem Servieren dazukommen.
Verwandte Rezepte aus unserem Bestand sind die Udonnudeln in Erdnusssauce mit Pute und Brokkoli für kleinere Portionen und die Chili-Knoblauch-Udonnudeln für alle, die es schärfer mögen.
Für sechs Portionen braucht es vor allem eine große Pfanne und etwas Geduld beim Anbraten. Das Putenfleisch kaufe ich als ganze Stücke und schneide es selbst, weil es dann saftiger bleibt als vorgeschnittenes Fleisch. Champignons und Zuckerschoten halten sich im Kühlschrank einige Tage, Brokkoli verliert dagegen schnell an Farbe und sollte frisch verarbeitet werden.
Wer das Gericht für Gäste kocht, kann das Gemüse morgens vorbereiten: alles schneiden, blanchieren und in verschlossenen Dosen kühlen. Das Fleisch wird erst kurz vor dem Essen angebraten, die Sauce kommt ganz zum Schluss dazu. So steht man beim Klingeln nicht in der Küche, sondern hat nur noch fünf Minuten Arbeit.
Ein großer Topf für die Udon-Nudeln ist Pflicht, sonst kleben die dicken Nudeln aneinander. Ein Schuss Öl im Nudelwasser hilft nicht wirklich, wichtiger ist genug Wasser und gelegentliches Umrühren. Nach dem Abgießen die Nudeln nicht abschrecken, wenn sie direkt in die Sauce kommen.
Reste von den Udonnudeln mit Erdnussoße schmecken am nächsten Tag noch gut, wenn sie in der Pfanne mit etwas Wasser aufgewärmt werden. In der Mikrowelle wird das Fleisch leicht trocken. Wer einfrieren möchte, friert nur die Sauce mit dem Fleisch ein und kocht die Nudeln frisch dazu.
Kann ich das Gericht vorbereiten? Ja, das Gemüse lässt sich am Vortag schneiden und blanchieren. Die Sauce erst beim Kochen unterheben, sonst wird sie trocken.
Warum wird die Sauce körnig? Meist wurde zu stark erhitzt. Erdnusssauce mag mittlere Hitze und etwas Flüssigkeit, dann bleibt sie glatt.
Welche Nudeln passen noch? Mie-Nudeln, Ramen oder breite Reisnudeln funktionieren ebenfalls. Udon sind aber am dicksten und halten die Sauce am besten.
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.
Saftige Pute, Champignons, Brokkoli und Zuckerschoten auf dicken Udon-Nudeln, gebunden mit cremiger Erdnussoße. Ein schnelles Pfannengericht für sechs Personen, das in einer halben Stunde auf dem Tisch steht.
Champignons in Scheiben schneiden, Brokkoli in kleine Röschen teilen, Zuckerschoten putzen und die roten Zwiebeln klein würfeln. Das Putenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Pflanzencreme in einer großen Pfanne oder im Wok bei hoher Hitze erhitzen. Das Putenfleisch portionsweise zwei bis drei Minuten scharf anbraten, bis es rundherum Farbe hat, und herausnehmen.
Im Bratfett die Zwiebeln und den Knoblauch kurz anschwitzen, dann die Champignons zugeben. Vier bis fünf Minuten braten, bis die Pilze Flüssigkeit abgegeben haben und wieder trocken braten.
Brokkoli und Zuckerschoten in kochendem Salzwasser zwei Minuten blanchieren und abtropfen lassen. Sie sollen bissfest bleiben, weil sie später noch einmal in der Pfanne erhitzt werden.
Das gebratene Fleisch zurück in die Pfanne geben und die Erdnuss-Sauce aus den Gläsern einrühren. Bei mittlerer Hitze zwei Minuten ziehen lassen, bis alles gleichmäßig gebunden ist.
Die Udon-Nudeln nach Packungsangabe garen und abgießen. Nudeln, Brokkoli und Zuckerschoten zur Sauce in die Pfanne geben und alles vorsichtig mischen, bis die Sauce an Nudeln und Gemüse haftet.
Die Udonnudeln mit Erdnussoße sofort in tiefen Tellern anrichten. Nach Belieben mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und heiß servieren.
Die Erdnussoße wird beim Abkühlen fester. Reste mit einem Schluck Wasser oder Brühe in der Pfanne wieder flüssig machen. Wer es schärfer mag, gibt Chiliflocken oder Sriracha dazu.