Wer einen sättigenden Auflauf sucht, der bei Groß und Klein gut ankommt, liegt mit dem Blumenkohlauflauf mit Curry und Rostbratwürstchen goldrichtig. Zarter Blumenkohl und Kartoffeln treffen auf eine cremige Currysauce, dazu kommen knusprig gebratene Rostbratwürstchen. Das Gericht ist unkompliziert, kommt mit wenigen Zutaten aus und steht in etwa einer Stunde auf dem Tisch.
Für den Blumenkohlauflauf mit Curry und Rostbratwürstchen brauchst du einen großen Blumenkohl, ein paar Kartoffeln, Milch, Margarine, Mehl und Gemüsebrühe. Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer und Currypulver. Den kräftigen Part übernimmt eine Packung Rostbratwürstchen, die in der Pfanne knusprig gebraten und zum Auflauf serviert wird. Die Zutaten reichen für sechs Portionen und lassen sich gut im Vorrat halten.
Den Blumenkohl putzen und in Röschen teilen, die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Beides in einen Topf geben, leicht mit Wasser bedecken und vier Esslöffel Milch dazugeben. Mit geschlossenem Deckel garen, bis das Gemüse weich, aber noch bissfest ist, danach in ein Sieb abgießen.
Während das Gemüse kocht, bereitest du die Sauce zu. Dafür die Margarine in einem Topf schmelzen, das Mehl einrühren und kurz anschwitzen. Nach und nach die Milch und die Gemüsebrühe angießen und mit einem Schneebesen glatt rühren, bis eine sämige Currysauce entsteht. Mit Salz, Pfeffer und reichlich Currypulver kräftig abschmecken – der Curry verleiht dem Blumenkohlauflauf mit Curry und Rostbratwürstchen sein aromatisches Profil.
Blumenkohl und Kartoffeln in eine gefettete Auflaufform füllen und mit der Currysauce überziehen. Den Auflauf auf der zweiten Schiene von unten bei 175 Grad etwa 25 Minuten überbacken, bis die Sauce leicht bräunt und der Rand appetitlich blubbert. In der Zwischenzeit die Rostbratwürstchen in der Pfanne rundherum braten.
Dazu passen ein knuspriges Baguette, Reis oder ein frischer grüner Salat. Wer mag, bestreut den fertigen Auflauf vor dem Servieren mit gehackter Petersilie oder Schnittlauch. So wird der Blumenkohlauflauf mit Curry und Rostbratwürstchen zu einer kompletten Mahlzeit, die satt macht und allen am Tisch schmeckt.
Der Blumenkohl sollte vor dem Garen gründlich abgespült und in gleich große Röschen geteilt werden, damit er gleichmäßig gar wird. Wer es noch cremiger mag, rührt vor dem Überbacken etwas geriebenen Käse unter die Sauce. Die Würstchen erst kurz vor dem Servieren in die Form legen, dann bleiben sie schön knusprig. Übrig gebliebene Portionen halten sich zwei Tage im Kühlschrank und schmecken aufgewärmt fast noch besser.
Das Rezept lässt sich leicht abwandeln: Statt Rostbratwürstchen passen auch Bratwurstscheiben oder angebratene Hähnchenstreifen. Wer auf Fleisch verzichten möchte, serviert den Auflauf mit gerösteten Kichererbsen oder einfach mit einem frischen Salat. Auch Brokkoli statt Blumenkohl oder eine Prise Cayennepfeffer in der Sauce geben dem Gericht eine neue Richtung. So bleibt der Blumenkohlauflauf mit Curry und Rostbratwürstchen auch beim zweiten Mal spannend.
Kann ich den Auflauf vorbereiten? Ja, Blumenkohl und Kartoffeln lassen sich am Vortag garen und die Currysauce ebenfalls ansetzen. Am nächsten Tag alles in die Form geben, mit Sauce überziehen und nur noch überbacken. So ist der Blumenkohlauflauf mit Curry und Rostbratwürstchen auch unter der Woche schnell serviert.
Passt der Auflauf zum Einfrieren? Ja, am besten portionsweise. Dafür den fertig gebackenen Auflauf abkühlen lassen, in Gefrierdosen füllen und einfrieren. Zum Aufwärmen langsam im Ofen oder in der Mikrowelle erhitzen. Die Würstchen solltest du separat aufbewahren, damit sie beim Auftauen knusprig bleiben.
Kann ich die Würstchen weglassen? Ja, der Auflauf funktioniert auch vegetarisch. Dann einfach etwas mehr Gemüse in die Form geben oder die Rostbratwürstchen durch angebratene Pilze ersetzen. Der Blumenkohlauflauf mit Curry und Rostbratwürstchen bleibt trotzdem sättigend und schmeckt mit einem Klecks Sauerrahm besonders cremig.
Warum schmeckt der Auflauf mit Curry besonders gut? Curry bringt Wärme und Tiefe in die milde Sauce und harmoniert hervorragend mit dem nussigen Blumenkohl. Dazu kommt der kräftige Geschmack der Rostbratwürstchen, der den Auflauf schön deftig macht. Wer mag, gibt zusätzlich einen halben Teelöffel Kurkuma oder Kreuzkümmel in die Sauce und röstet die Gewürze kurz mit an, dann wird das Aroma noch intensiver.
Gekocht schmeckt der Blumenkohlauflauf mit Curry und Rostbratwürstchen auch am nächsten Tag ausgezeichnet. Einfach abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf im Ofen bei 160 Grad aufwärmen, bis die Sauce wieder blubbert. Die Konsistenz bleibt dabei cremig, und die Aromen haben durch das Durchziehen noch einmal an Tiefe gewonnen. So ist das Rezept ideal, wenn du am Wochenende für mehrere Tage vorkochen möchtest.
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Zunächst den Backofen auf 175° vorheizen und eine Auflaufform leicht einfetten.
Einen Blumenkohl in Röschen teilen. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.
Blumenkohl und Kartoffeln in einen Topf füllen, leicht mit Wasser bedecken und 4 EL Milch zufügen. Einen Deckel auflegen, das Wasser sprudelnd aufkochen und mit Salz würzen. Die Temperatur auf mittlere Stufe zurückschalten und das Gemüse in ca. 10 Minuten bissfest kochen.
Inzwischen die Currysauce zubereiten. Dafür Margarine in einem Topf auslassen, mit einem Schneebesen Mehl einrühren und leicht anschwitzen. Die Mehlschwitze nach und nach mit Milch ablöschen und dabei kräftig mit dem Schneebesen rühren. Sobald die Sauce eindickt, wieder Milch nachgießen.
Die Sauce mit Gemüsebrühe auffüllen und mit weißem Pfeffer, Salz und Currypulver kräftig würzen.
Blumenkohl und Kartoffeln in ein Sieb gießen, in die Auflaufform füllen und mit der Currysauce überziehen, wie oben auf dem Bild zu sehen.
Blumenkohlauflauf mit Curry auf der zweiten Schiene von unten bei 175° ca. 25 Minuten überbacken.
Während der Auflauf im Ofen ist, die Rostbratwürstchen in der Pfanne braten.