Herzhafte Muffins sind die Antwort auf die Frage, was außer belegten Broten in die Lunchbox kommt. Der Teig besteht aus Mehl, Eiern, Milch, geriebenem Käse und fein geraspeltem Gemüse, wird in zwölf Förmchen gefüllt und in gut zwanzig Minuten gebacken. Das Ergebnis lässt sich kalt essen, einpacken und hält sich mehrere Tage – ideal für Schule, Arbeit und Ausflüge.
Wir backen sie am Sonntagabend für die ganze Woche vor. Sie halten im Kühlschrank drei bis vier Tage und lassen sich einzeln einfrieren; über Nacht aufgetaut sind sie morgens fertig für die Box. Wichtig ist, dass das Gemüse fein gerieben wird: Grobe Stücke bleiben im Teig hart und machen die Muffins feucht.
Für zwölf Muffins brauchst du 250 Gramm Mehl, zwei Teelöffel Backpulver, drei Eier, 150 Milliliter Milch, 100 Milliliter Öl, 150 Gramm geriebenen Käse, eine Karotte, eine halbe Zucchini, eine halbe Paprika und Kräuter nach Wahl. Wer mag, gibt eine fein gewürfelte Zwiebel und eine Prise Paprikapulver dazu. Das Gemüse reibst du, salzt es leicht und drückst es in einem Sieb aus – so wird der Teig nicht wässrig.
Mehl und Backpulver mischst du in einer Schüssel, alle feuchten Zutaten in einer zweiten. Dann beides zusammengeben und nur so lange rühren, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Fünfzehn bis zwanzig Sekunden reichen. Wer länger rührt, bekommt zähe Muffins, weil das Gluten im Mehl zu stark arbeitet. Der Teig darf ruhig grob aussehen.
Die Grundfassung ist vegetarisch und damit auch für Familien geeignet, in denen fleischlose Mahlzeiten gewünscht sind. Für eine kräftigere Variante kommen 80 Gramm gewürfelter Kochschinken oder Reste vom Braten dazu. Mit Feta statt Gouda werden sie würziger, mit Kürbiskernen knackiger. Geschmäcker sind unterschiedlich – am besten backst du beim ersten Mal eine halbe Portion mit und eine ohne Gemüse, damit jedes Kind seine Favoriten findet.
Vegan funktionieren die Muffins mit Sojajoghurt statt Eiern, Hafermilch und einem pflanzlichen Reibekäse. Der Teig wird dann etwas fester, deshalb kommt ein Esslöffel mehr Flüssigkeit dazu. Wer sie glutenfrei braucht, nimmt eine glutenfreie Mehlmischung mit bereits enthaltenem Bindemittel und gibt einen Esslöffel Flohsamen dazu.
Die Förmchen füllst du zu zwei Dritteln mit Teig, damit die Muffins nicht über den Rand laufen. Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze brauchen sie 22 bis 25 Minuten; mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Teig durchgebacken ist. Nach dem Abkühlen lassen sie sich portionsweise einfrieren und halten sich so bis zu drei Monate. Wer einen Airfryer nutzt, backt die Muffins in Silikonförmchen bei 160 Grad etwa 15 Minuten – welches Gerät sich dafür lohnt, zeigt unser Test der besten Airfryer.
Für die Box packst du zwei Muffins zusammen mit Gurkensticks, Paprikastreifen, ein paar Trauben und einem kleinen Joghurt. Eine Kühlpackung hält alles frisch, ein Trenn-Einsatz verhindert, dass die Feuchtigkeit an die Muffins kommt. Belegte Brote lassen sich so ein- bis zweimal pro Woche ersetzen, ohne dass die Box eintönig wird – Obst und Gemüse sollten trotzdem nicht fehlen.
Wer am Vorabend bäckt, hat morgens nur fünf Minuten Arbeit: Box aus dem Kühlschrank, Muffins hinein, Obst dazu. Für die Schule sind kleine Förmchen praktischer als ein großes Blech, weil sich einzelne Muffins leichter entnehmen lassen. In einer Dose halten sie sich zwei Tage, im Kühlschrank bis zu vier Tage; eingefroren bleiben sie bis zu drei Monate gut.
Für die süße Seite gibt es bei uns Nutella Muffins aus dem Airfryer und laktosefreie Zitronen-Muffins. Wer etwas für längere Ausflüge braucht, ist mit unseren knusprigen Apfelchips gut beraten, und der Maultaschenauflauf lässt sich morgens in Portionen mitnehmen.
Ein Muffin liegt bei rund 190 Kilokalorien mit 11 Gramm Fett, 15 Gramm Kohlenhydraten und 7 Gramm Eiweiß – zwei Stück plus Gemüse sind eine vollwertige Mahlzeit für die Pause. Mehr Ideen für den Alltag findest du in Herbst zu Hause – 7 gemütliche Rezeptideen für kühle Tage und in der Kategorie Frühstück.
KI-Hinweis: Dieses Rezept wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Karotte, Zucchini und Paprika fein raspeln oder würfeln, leicht salzen und in einem Sieb zehn Minuten abtropfen lassen.
Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Förmchen auslegen.
Mehl und Backpulver in einer großen Schüssel verrühren.
Eier, Milch und Öl in einer zweiten Schüssel verquirlen und den Käse unterrühren.
Feuchte Zutaten zu den trockenen geben und nur kurz rühren, dann Gemüse, Zwiebel und Kräuter unterheben.
Teig mit zwei Löffeln in die Förmchen geben, jedes zu zwei Dritteln füllen.
Muffins 22 bis 25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
Muffins fünf Minuten in der Form lassen, dann herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.