Diese Spinatlasagne ist ein richtiges Wohlfühlgericht – cremiger Spinat, aromatische Tomatensauce und geschmolzener Käse ergeben eine Kombination, die einfach immer schmeckt. Das Rezept ist ideal, wenn du eine größere Portion für die Familie oder zum Vorkochen brauchst.
Der Trick bei diesem Rezept ist die doppelte Käseschicht: Frischkäse macht die Spinatschicht schön cremig, während Parmesan und Gouda für die goldbraune Kruste sorgen. Die Tomatensauce wird mit Kräutern und Tomatenmark kräftig abgeschmeckt.
Für die Spinat-Frischkäse-Schicht brauchst du 1,2 kg Spinat (frisch oder tiefgekühlt), zwei Zwiebeln und Knoblauch. Dazu kommen 600 g Frischkäse für die Cremigkeit. Die Tomatensauce wird aus passierten Tomaten, Tomatenmark und getrockneten Kräutern zubereitet. Zum Überbacken eignen sich Parmesan und Gouda besonders gut – sie schmelzen schön und werden knusprig.
Für die Würze sorgen Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Paprikapulver. Die Lasagneplatten können sowohl die klassischen ungekochten als auch vorgekochte Varianten sein – bei ungekochten Platten einfach etwas mehr Sauce einplanen, damit sie genug Flüssigkeit zum Garen haben.
Tipp: Tiefkühlspinat musst du vor der Verarbeitung nicht auftauen – er darf direkt in den Topf, so sparst du Zeit. Frischer Spinat wird kurz blanchiert oder in der Pfanne zusammengefallen lassen und danach gut abtropfen, damit die Lasagne nicht zu wässrig wird.
Zuerst die Spinat-Frischkäse-Mischung zubereiten: Dafür die Hälfte der Zwiebeln und des Knoblauchs fein würfeln und in Öl anschwitzen. Den Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen, dann den Frischkäse unterrühren. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Muskatnuss ist hier wichtig – sie gibt dem Spinat das typische Aroma.
Für die Tomatensauce die restlichen Zwiebeln und Knoblauch in Öl anbraten. Tomatenmark und Kräuter dazugeben und kurz mitrösten – das entfaltet das Aroma des Tomatenmarks. Mit passierten Tomaten aufgießen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.
Jetzt wird geschichtet: Eine Auflaufform einfetten, etwas Tomatensauce auf dem Boden verteilen, dann abwechselnd Lasagneplatten, Spinatmasse und Tomatensauce schichten. Mit einer Schicht Lasagneplatten abschließen. Die Dose stückige Kräuter-Tomaten gleichmäßig darauf verteilen – das sorgt für eine saftige obere Schicht. Zum Schluss Parmesan und Gouda darüberstreuen.
Die Lasagne im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Umluft etwa 40–45 Minuten backen, bis sie goldbraun und blubbernd ist. Nach dem Backen 5–10 Minuten ruhen lassen – dann lässt sie sich besser schneiden und die Schichten fallen nicht auseinander.
Die Spinatlasagne lässt sich hervorragend vorbereiten. Du kannst sie komplett zusammensetzen und im Kühlschrank lagern – am nächsten Tag muss sie dann nur noch in den Ofen. Aufgewärmt schmeckt sie am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen durchgezogen sind.
Zum Einfrieren die fertig geschichtete, ungebackene Lasagne gut abgedeckt in den Gefrierschrank stellen. Sie hält sich so etwa drei Monate. Vor dem Backen am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen und die Backzeit dann um etwa zehn Minuten verlängern. Auch die gebackene Spinatlasagne lässt sich in Stücken einfrieren und portionsweise aufwärmen.
Die Spinatlasagne ist ein Rezept, das sich leicht an den eigenen Geschmack anpassen lässt. Wer es herzhafter mag, brät etwas Hackfleisch oder gewürfelten Schinken mit den Zwiebeln an. Für eine vegane Variante ersetzt du den Frischkäse durch eine pflanzliche Alternative und verwendest Hefeflocken statt Parmesan. Auch bei den Nudelplatten gibt es Spielraum: Vollkorn- oder glutenfreie Lasagneplatten funktionieren genauso gut.
Der Name verrät es schon: Die Spinatlasagne für Luca ist ein Gericht, das im Familienkreis entstanden ist und besonders bei Kindern gut ankommt. Die cremige Füllung schmeckt mild, und die goldbraune Käsekruste macht einfach Lust auf mehr. Wer mag, serviert dazu ein Stück Baguette, um die Sauce aufzutunken.
Kann ich die Spinatlasagne einfrieren? Ja, am besten ungebacken. Die zusammengesetzte Lasagne hält sich tiefgekühlt etwa drei Monate. Nach dem Auftauen im Kühlschrank einfach wie gewohnt backen, eventuell mit etwas mehr Zeit.
Muss ich die Lasagneplatten vorkochen? Nein, bei diesem Rezept sind ungekochte Platten ausreichend, solange die Sauce genug Flüssigkeit enthält. Die Schichten saugen sich beim Backen voll und werden schön weich.
Welche Beilagen passen zur Spinatlasagne? Ein grüner Salat mit Essig-Öl-Dressing oder Knoblauchbrot sind die Klassiker. Auch eingelegtes Gemüse oder eine leichte Tomatensuppe als Vorspeise passen gut dazu.
Aus den angegebenen Mengen werden fünf großzügige Portionen. Übrig gebliebene Stücke lassen sich am nächsten Tag kurz in der Mikrowelle oder im Ofen aufwärmen – der Käse wird dabei wieder schön cremig.
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Zwiebel und Knoblauch fein würfeln, 2 EL Öl erhitzen und je die Hälfte von Zwiebeln und Knoblauch darin anbraten. Den Spinat unterrühren und heiß werden lassen, zum Schluss den Frischkäse unterrühren. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.
2 EL Öl erhitzen, die restlichen Zwiebeln und den restlichen Knoblauch darin anbraten, Tomatenmark und Kräuter dazu geben, kurz durchrösten und mit den passierten Tomaten aufgießen. Ca. 5 Minuten köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.
Eine Auflaufform fetten, etwas Tomatensauce darin verteilen, dann Lasagneplatten, Spinat, Tomatensauce und wieder Lasagneplatten Schicht für Schicht in die Form füllen, mit Lasagneblätter abschließen und darauf die Dose mit den stückigen Tomaten mit Kräutern verteilen. Mit Parmesan und Gouda bestreuen und im vorgeheizten Backrohr bei 175° Umluft 40-45 Minuten backen.