Zwiebelsuppe mit Apfel und Speck ist eine besondere Variante der klassischen Zwiebelsuppe. Statt nur Zwiebeln und Brühe wandern hier süß-säuerliche Apfelwürfel, kräftiger geräucherter Speck und ein Schuss Cidre in den Topf. Zusammen mit etwas Sahne entsteht eine sämige Suppe, die an kühlen Tagen richtig gut wärmt und nach mehr schmeckt.
Für die Zwiebelsuppe mit Apfel und Speck brauchst du keine ausgefallenen Zutaten: Zwiebeln, Olivenöl, brauner Zucker, Mehl, Gemüsebrühe, Schlagsahne, Cidre, Butter, dunkler Balsamicoessig, Schnittlauch, Äpfel und geräucherten Speck. Die genauen Mengen für acht Portionen stehen in der Rezeptkarte oben. Das Besondere an diesem Rezept ist die Kombination aus rauchigem Speck und fruchtig-säuerlichen Äpfeln – sie gibt der Suppe ein Aroma, das man so schnell nicht vergisst.
Schäle die Zwiebeln und schneide sie in feine Ringe. Erhitze das Olivenöl in einem großen Topf und dünste die Zwiebelringe bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten, bis sie weich und glasig sind. Nimm dir dabei Zeit: Die Zwiebeln dürfen langsam Farbe annehmen, denn das karamellisierte Aroma trägt später den Geschmack der Suppe.
Streue den braunen Zucker und das Mehl über die Zwiebeln und schwitze beides kurz an. Gieße dann Gemüsebrühe, Sahne und Cidre an, rühre alles gut durch und lass die Suppe aufkochen. Bei niedriger Hitze köchelt sie nun etwa 15 Minuten, bis sie leicht eingedickt ist. Schmecke vorsichtig mit Salz und Pfeffer ab.
In einer Pfanne die Butter erhitzen und den in kleine Würfel geschnittenen Speck darin knusprig anbraten. Die Äpfel schälen, in Würfel schneiden, zum Speck geben und kurz mitbraten. Streue den restlichen Zucker darüber und lass alles leicht karamellisieren. Lösche den Pfanneninhalt mit dem dunklen Balsamicoessig ab – er sorgt für die feine süß-säuerliche Note.
Gib die Apfel-Speck-Mischung in den Topf mit der Zwiebelsuppe und rühre alles gut unter. Wasche den Schnittlauch, schneide ihn in feine Röllchen und streue ihn kurz vor dem Servieren über die Suppe. Fertig! Dazu schmecken frisches Baguette oder selbst gemachte Croûtons.
Wähle für die Zwiebelsuppe mit Apfel und Speck eine säuerliche Apfelsorte wie Boskop oder Elstar. Sie bringt den nötigen Kontrast zum süßen braunen Zucker und zum rauchigen Speck. Süße Sorten wie Gala oder Fuji machen die Suppe schnell zu süßlich.
Kein Cidre im Haus? Dann nimm trockenen Apfelwein oder Apfelsaft mit einem zusätzlichen Schuss Balsamicoessig. Auch ein Schluck Weißwein funktioniert gut und gibt der Suppe eine feine Säure. Wichtig ist nur, dass die Flüssigkeit einmal richtig aufkocht, damit sich die Aromen verbinden.
Wer es besonders üppig mag, kann die Zwiebelsuppe mit Apfel und Speck überbacken: Fülle sie in ofenfeste Schalen, lege eine Scheibe Baguette darauf, bestreue sie mit geriebenem Emmentaler und gratiniere alles bei 200 Grad Oberhitze, bis der Käse goldbraun ist. So wird aus der Suppe ein kleines Hauptgericht.
Kann ich die Zwiebelsuppe mit Apfel und Speck einfrieren? Ja, die Suppe lässt sich gut einfrieren. Am besten ohne den Schnittlauch, denn der verliert beim Auftauen an Frische. Nach dem Auftauen einfach kurz aufkochen und frischen Schnittlauch darüberstreuen.
Wie lange hält sich die Suppe im Kühlschrank? In einem verschlossenen Behälter bleibt die Zwiebelsuppe mit Apfel und Speck zwei bis drei Tage frisch. Durch das Ziehen werden die Aromen sogar noch etwas intensiver – vielen schmeckt sie am zweiten Tag am besten.
Was passt zu Zwiebelsuppe mit Apfel und Speck? Neben Baguette und Croûtons eignen sich Bauernbrot, ein grüner Salat mit hellem Essig-Dressing oder ein kleines Glas Cidre. Wer mag, serviert die Suppe in einer Brotschale – das sieht nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch hervorragend.
Wer eine größere Runde erwartet, verdoppelt einfach alle Mengen: Der Topf fasst die doppelte Portion ohne Probleme, und auch das Einfrieren in einzelnen Behältern klappt damit prima. So hast du an stressigen Tagen ein warmes Gericht in wenigen Minuten auf dem Tisch, ohne neu kochen zu müssen.
Kann ich die Suppe vegetarisch zubereiten? Ja, du lässt einfach den Speck weg und brätst stattdessen die Apfelwürfel direkt in der Butter mit etwas Zucker an. Für das rauchige Aroma gibst du eine Prise geräuchertes Paprikapulver in die Suppe. Wer nicht auf Speck verzichten möchte, nimmt eine vegetarische Räucher-Alternative aus dem Kühlregal.
Guten Appetit!
Das Öl in einen großen Topf geben, die Zwiebeln in Ringe schneiden und im Topf unter Rühren ca. 15 Minuten andünsten.
2 EL Zucker und das Mehl hinzugeben und anschwitzen. Nun die Brühe, die Sahne und den Cidre hinzugeben, aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Pfeffer und Salz hinzugeben und abschmecken.
Die Butter in einer Pfanne erhitzen, den Speck hinzugeben, kurz anbraten. Nun die in Würfel geschnittenen Äpfel hinzugeben und mit anbraten. 4 EL Zucker drüber geben und karamelisieren. Mit dem Essig ablöschen und in den großen Topf zur Zwiebelsuppe geben.
Nun den Pfanneninhalt in den Topf mit der Zwiebelsuppe geben, untermengen und den klein geschnittenen Schnittlauch hinzugeben. Unterrühren - fertig! Guten Appetit!