Bandnudeln in Porree-Sahne-Soße ist ein klassisches Pastagericht, das mit wenigen Zutaten auf dem Tisch steht. Zarter Porree, gekochter Schinken und eine cremige Kochsahne-Soße treffen auf satt gekochte Bandnudeln und ergeben ein wohliges Alltagsessen für die ganze Woche. Das Beste daran: Die Sauce ist in der Zeit fertig, in der die Nudeln kochen – so steht das Essen in rund 25 Minuten auf dem Tisch.
Porree, im Süden auch Lauch genannt, ist die heimliche Hauptfigur in Bandnudeln in Porree-Sahne-Soße. Beim Putzen die äußeren Blätter und den Wurzelansatz entfernen, gründlich waschen – zwischen den Blättern sammelt sich gern Sand – und dann in feine Ringe schneiden. Beim Dünsten wird der Porree weich und süßlich und gibt der Soße ihren typischen Geschmack. Wer mag, hebt einen Teil der hellen Ringe auf und streut sie roh über das fertige Gericht.
Für Bandnudeln in Porree-Sahne-Soße brauchst du nur wenige Dinge aus dem Vorrat: 600 g Porree, 600 g Bandnudeln, 6 Scheiben gekochten Schinken, 400 g fettreduzierte Kochsahne, 2 EL Öl sowie Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss zum Abschmecken. Die Mengen reichen für etwa 5 Portionen und lassen sich bei Bedarf leicht halbieren oder verdoppeln.
Bei Bandnudeln in Porree-Sahne-Soße kommt alles nacheinander in einen Topf: Zuerst den Porree putzen, halbieren und in dünne Ringe schneiden, den gekochten Schinken in Streifen. Die Bandnudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen. In der Zwischenzeit das Öl in einem Topf erhitzen, den Porree darin etwa 5 Minuten andünsten und die Schinkenstreifen zugeben. Nach rund einer Minute die Kochsahne angießen und alles weitere 3 Minuten sanft köcheln lassen. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken und die abgetropften Nudeln mit der Soße servieren.
Damit die Sauce schön sämig wird, lohnt sich ein Blick auf die Kochsahne: Die fettreduzierte Variante aus der Karte hält das Gericht leichter, wer es üppiger mag, greift zur klassischen Sahne mit 30 Prozent Fett. Auch etwas Nudelwasser in der Soße hilft – die Stärke bindet die Sauce und macht sie geschmeidig. Wer Bandnudeln in Porree-Sahne-Soße besonders cremig mag, rührt am Ende noch einen Esslöffel Butter unter die Soße.
Das Rezept verträgt viele Abwandlungen: Statt gekochtem Schinken passen gebratene Speckwürfel, Schinkenwürfel oder auch geräuchertes Hähnchen. Wer es vegetarisch mag, lässt den Schinken einfach weg und gibt stattdessen Champignons mit in den Topf. Auch die Nudelsorte ist flexibel – Tagliatelle, Fettuccine oder Spaghetti funktionieren genauso gut. So wird Bandnudeln in Porree-Sahne-Soße schnell zum persönlichen Lieblingsnudelgericht, ohne dass sich am Grundprinzip etwas ändert.
Dazu schmeckt ein frischer grüner Salat mit Essig-Öl-Dressing ebenso wie knuspriges Baguette oder Ciabatta, mit dem sich die restliche Soße vom Teller tunken lässt. Wer mag, serviert das Gericht mit etwas geriebenem Parmesan oder gehackter Petersilie obendrauf. So wird aus einem einfachen Nudelgericht ein rundes Abendessen.
Ja, das geht gut. Du kannst die Sauce bereits ein bis zwei Tage vorher kochen und im Kühlschrank aufbewahren. Zum Servieren einfach erhitzen und die frisch gekochten Bandnudeln untermengen. Auch ein Rest von Bandnudeln in Porree-Sahne-Soße schmeckt am nächsten Tag aufgewärmt noch hervorragend.
Die Porree-Sahne-Soße lässt sich problemlos einfrieren. Dafür vollständig abkühlen lassen, in Gefrierdosen füllen und bis zu drei Monate lagern. Nach dem Auftauen kurz aufkochen, mit etwas Wasser oder Sahne glatt rühren und abschmecken – die Nudeln selbst immer frisch kochen.
Am klassischsten sind breite Bandnudeln, weil sie die cremige Sauce gut aufnehmen. Genauso gut eignen sich Tagliatelle, Fettuccine oder Spaghetti. Entscheidend ist, die Nudeln bissfest zu kochen und direkt mit der heißen Soße zu vermengen – so verteilt sie sich gleichmäßig und bleibt schön sämig.
Übrig gebliebene Portionen von Bandnudeln in Porree-Sahne-Soße halten sich im Kühlschrank etwa zwei Tage. Am besten in einer verschlossenen Dose aufbewahren und portionsweise erwärmen. Da die Nudeln beim Lagern weiter aufquellen, lohnt es sich, bei größeren Mengen die Sauce getrennt aufzubewahren und erst kurz vor dem Essen mit den frisch gekochten Nudeln zu mischen.
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Porree in dünne Ringe schneiden.
Gekochten Schinken in Streifen schneiden.
Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung zubereiten.
Öl in einem Topf erhitzen.
Porree darin 5 Minuten andünsten und den Schinken zugeben.
Nach ca 1 Minute die Sahne hinzufügen und weitere 3 Minuten köcheln lassen.
Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.Nudeln mit Soße servieren.
Nudeln mit Soße servieren.