Apfelpfannkuchen ist der Klassiker, wenn es schnell etwas Süßes geben soll: Aus einem luftigen Teig mit saftigen Apfelstücken werden goldbraune Pfannkuchen gebacken, die mit einer Mischung aus Zimt und Zucker bestreut auf den Tisch kommen. Das Schönste daran: Die Zutaten hat man meist im Haus, und der Teig steht in wenigen Minuten bereit.
Für den Apfelpfannkuchen brauchst du nur wenig: vier Eier, Mehl, 250 ml Milch und etwas Mineralwasser für den lockeren Teig, dazu drei Äpfel, Zimt und Zucker zum Bestreuen. Der Clou ist das Mineralwasser im Teig – es macht die Pfannkuchen besonders luftig und leicht. Ein Stück Butter oder etwas Öl in der Pfanne sorgt für die schöne goldbraune Kruste.
Zuerst die Äpfel für den Apfelpfannkuchen vorbereiten: schälen, das Kernhaus entfernen und in kleine Stücke oder Scheiben schneiden. Wer mag, gibt einen Spritzer Zitronensaft dazu, damit die Stücke nicht braun werden, während der Teig angerührt wird.
Für den Teig die Eier trennen, denn das steif geschlagene Eiweiß macht den Pfannkuchenteig besonders fluffig. Das Eigelb mit Salz, Zucker, Mehl, Backpulver, Milch und Mineralwasser glatt verrühren – ein Stabmixer hilft dabei und verhindert Klümpchen. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben, danach kommen auch die Apfelstücke in die Masse.
In einer beschichteten Pfanne etwas Öl oder Butter erhitzen und den Teig portionsweise von beiden Seiten goldbraun backen. So werden die Apfelpfannkuchen schön fluffig und bekommen eine appetitliche Farbe. Direkt nach dem Backen mit der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen, dann schmilzt sie leicht an und duftet herrlich.
Die Pfannkuchen schmecken am besten frisch aus der Pfanne, solange sie noch warm sind. Wer gleich mehrere Personen satt bekommen möchte, legt die fertigen Pfannkuchen auf einen Teller in den vorgewärmten Backofen und stapelt sie mit Zimt-Zucker bestreut übereinander, bis alle goldbraun gebacken sind.
Der Apfelpfannkuchen verträgt viele Abwandlungen: Statt Äpfeln schmecken auch Birnen, oder du gibst Rosinen und gehackte Mandeln in den Teig. Ein Klecks Apfelmus oder etwas Vanillesoße dazu macht aus den Pfannkuchen ein Dessert, das auch Gäste gerne nehmen. Auch eine Prise Vanillezucker oder ein paar Tropfen Rum-Aroma verändern den Geschmack in eine feine Richtung.
Gebratene Pfannkuchen mit Äpfeln sind in vielen Regionen eine beliebte Süßspeise – mal dicker, mal dünner, mal mit Rosinen, mal ohne. Der Reiz dieses Rezepts liegt in seiner einfachen Art: Die Pfannkuchen gelingen ohne lange Vorbereitung, und die Zutaten lassen sich je nach Vorrat austauschen.
Zum Frühstück passt der Pfannkuchen mit etwas Puderzucker, zum Nachmittagskaffee mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Löffel Schlagsahne. Auch kalt schmecken die Pfannkuchen gut – zum Beispiel als Snack für unterwegs oder im Pausenbrot für die Kinder.
Das Mineralwasser lockert den Teig und sorgt dafür, dass die Pfannkuchen schön fluffig werden. Ganz ohne Hefe und mit nur wenig Backpulver erhältst du so ein luftiges Ergebnis, das an ausgebackenen Teig erinnert. Wer kein Mineralwasser im Haus hat, kann es durch Milch ersetzen – die Pfannkuchen werden dann etwas kompakter.
Säuerliche Sorten wie Boskop oder Elstar geben dem Gericht eine fruchtige Note und werden beim Backen schön weich. Süße Sorten kannst du ebenfalls verwenden – dann gib etwas weniger Zucker in den Teig. Säurearme Sorten wie Jonagold bleiben beim Backen fester und sorgen für Biss.
Der Teig für den Apfelpfannkuchen lässt sich gut eine Stunde im Voraus anrühren und im Kühlschrank ziehen lassen. Das Eiweiß wird dann erst kurz vor dem Backen steif geschlagen und untergehoben, damit die Pfannkuchen luftig bleiben.
Ein paar Handgriffe machen das Backen leichter: Die Pfanne auf mittlerer Stufe vorheizen, bevor der erste Teig hineinkommt, und jeden Pfannkuchen erst wenden, wenn die Unterseite goldbraun ist. Wer die Pfannkuchen im Ofen warm hält, deckt sie locker mit einem Tuch ab, damit sie nicht austrocknen.
Restliche Apfelpfannkuchen kannst du im Kühlschrank zwei bis drei Tage aufbewahren und kurz in der Pfanne oder im Toaster aufwärmen. Sie schmecken auch kalt als Snack – praktisch, wenn du gleich eine größere Portion backst und am nächsten Morgen noch etwas übrig ist.
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Die Äpfel schälen, Kernhaus entfernen und in kleine Stücke oder Scheiben schneiden.
Eigelb mit Salz, Zucker, Mehl, Backpulver, Milch und Mineralwasser mit dem Stabmixer verrühren (Vorsicht, spritzt etwas).
Das Eiweiß steif schlagen und unterheben.
Zum Schluss die Apfelstücke vorsichtig unterheben.
Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und Pfannkuchen backen, bis sie auf beiden Seiten eine schöne Farbe haben.
Mit Zimt-Zucker bestreut möglichst sofort servieren.