Apfelpudding pinit

Apfelpudding für 4

Dieser Apfelpudding ist ein richtiges Wohlfühldessert. Er schmeckt nach Kindheit und duftet nach Äpfeln und Vanille. Das Beste: Er ist in unter 30 Minuten fertig und kommt ganz ohne künstliche Zusätze aus. Perfekt für gemütliche Tage, an denen man sich etwas Gutes tun möchte.

Früher hat meine Oma diesen Pudding immer gemacht, wenn die Äpfel im Herbst vom Baum fielen. Sie hat gesagt: „Aus einem einfachen Apfel wird mit etwas Geduld und Liebe das schönste Dessert.“ Und sie hatte recht. Deshalb darf dieses Rezept bei uns zuhause das ganze Jahr über nicht fehlen.

Zutaten für den Apfelpudding

Die Zutaten sind bewusst einfach gehalten – du hast sie bestimmt schon zuhause. Neben Äpfeln brauchst du Milch, Zucker, etwas Vanillepuddingpulver und eine Prise Zimt. Wer mag, gibt noch Rosinen oder gehackte Nüsse dazu. Der Pudding schmeckt aber auch pur wunderbar.

Achte bei den Äpfeln auf eine süß-säuerliche Sorte wie Boskoop oder Elstar. Sie zerfallen beim Kochen schön und geben dem Pudding die richtige Konsistenz. Wenn du lieber süßere Äpfel nimmst, kannst du etwas weniger Zucker verwenden.

Für einen besonders cremigen Apfelpudding kannst du einen Teil der Milch durch Sahne ersetzen. Wer laktosefreie Milch verwendet, bekommt genauso ein samtiges Ergebnis. Die Zuckermenge richtest du nach der Süße der Äpfel: Boskoop braucht etwas mehr, Elstar kaum welchen.

Zubereitung Schritt für Schritt

Die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. In einem Topf mit etwas Wasser und Zitronensaft weich dünsten, bis sie fast zerfallen. Währenddessen die Milch mit dem Vanillepuddingpulver und Zucker glatt rühren.

Wenn die Äpfel weich sind, die Puddingmischung unter ständigem Rühren dazugeben. Bei mittlerer Hitze einmal aufkochen lassen, bis der Pudding schön andickt. Dann den Topf vom Herd nehmen und eine Prise Zimt unterrühren.

Tipp: Rühre den Pudding während des Kochens immer in eine Richtung und achte darauf, dass er nicht am Topfboden ansetzt. Ein Topf mit schwerem Boden verteilt die Hitze gleichmäßiger. Der fertige Apfelpudding darf noch leicht flüssig aussehen, wenn du den Topf vom Herd nimmst – er dickt beim Abkühlen weiter nach.

Den fertigen Pudding in vier Dessertschalen oder Gläser füllen. Warm servieren oder für mindestens zwei Stunden kalt stellen – beides schmeckt hervorragend. Vor dem Servieren mit etwas Zimt bestreuen und nach Belieben mit einem Klecks Sahne oder Vanillesoße garnieren.

Tipps und Variationen

Dieser Apfelpudding lässt sich wunderbar variieren: Mit Birnen statt Äpfeln wird er mild-süß, mit einer Prise Kardamom und Orangenschale bekommt er eine orientalische Note. Für eine leichtere Variante nimmst du fettreduzierte Milch und lässt die Sahne weg.

Besonders gut schmeckt der Pudding auch mit einer dünnen Schicht zerbröselten Keksen oder Mandelblättchen obendrauf – das gibt einen schönen Crunch. Wenn du Gäste erwartest, kannst du den Pudding schon am Vortag zubereiten. Er hält sich im Kühlschrank problemlos zwei bis drei Tage.

Der Apfelpudding eignet sich auch für die Kindergeburtstagstafel: In kleinen Gläsern mit buntem Streusel obendrauf wird er zum Hingucker. Dazu schmecken dünne Butterkekse oder ein Stück Zimtschnecke. Wer mag, serviert eine Kugel Vanilleeis dazu – der warm-kalte Kontrast ist herrlich.

Im Herbst, wenn die Äpfel frisch vom Baum kommen, schmeckt der Apfelpudding am besten. Dann sind die Früchte besonders aromatisch und müssen nicht lange gelagert werden. Auch Reste vom Apfelkuchen lassen sich verwerten: einfach klein schneiden und unter den Pudding heben.

Häufige Fragen zum Apfelpudding

Kann ich den Apfelpudding vorbereiten? Ja, das klappt sehr gut. Bereite den Pudding wie beschrieben zu und fülle ihn in Gläser. Im Kühlschrank hält er sich zwei bis drei Tage, zugedeckt, damit er keine Fremdgerüche annimmt. Vor dem Servieren kurz umrühren und frisch mit Zimt bestreuen.

Warum wird der Apfelpudding klumpig? Wenn die Puddingmischung zu schnell in die heißen Äpfel gerührt wird, können sich Klümpchen bilden. Rühre die Mischung vorher gut glatt und gib sie unter ständigem Rühren in den Topf. Sollte doch etwas klumpen, hilft ein kräftiger Schlag mit dem Schneebesen. Danach wird der Pudding wieder schön glatt und cremig.

Hat dir das Rezept gefallen? Dann probier auch unseren Ofen-Pfannkuchen für 6, 13 Käsekekse oder den Apfelpfannkuchen.

Zutaten

Zubereitung

  1. Schritt 1

    Alle Zutaten für Apfelpudding für 4 bereitstellen und abwiegen.

  2. Schritt 2

    Die Zutaten nach Bedarf waschen, schälen und in Stücke schneiden.

  3. Schritt 3

    Nach Rezeptanleitung in einem Topf oder einer Pfanne garen. Mit Salz, Pfeffer und Gewürzen abschmecken.

  4. Schritt 4

    Apfelpudding für 4 anrichten, nach Wunsch garnieren und servieren.

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Rezeptkarte von WP Delicious

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