Eine wärmende Maissuppe für laue Sommerabende
Maissuppe gehört bei uns im Sommer einfach dazu. Wenn der Mais Saison hat und die ersten Kolben auf dem Markt auftauchen, greife ich gerne zur Dose – das geht schnell und schmeckt fast genauso gut wie frischer Mais. Die Kombination aus süßem Mais, roter Paprika und einem Hauch Sahne macht diese Suppe zu einem echten Wohlfühlessen. In nicht einmal einer halben Stunde steht sie auf dem Tisch. Dazu ein Stück Brot oder Baguette, und schon hast du eine leichte Mahlzeit, die satt macht, ohne zu beschweren. Bei uns gibt es die Maissuppe gern als Vorspeise, aber auch als Hauptgericht mit einer Scheibe Bauernbrot.
Tipps für die perfekte Maissuppe
Damit die Maissuppe richtig cremig wird, püriere ich sie immer mit dem Pürierstab direkt im Topf. Das spart Abwasch und das Ergebnis wird gleichmäßiger als im Mixer. Wer etwas mehr Biss mag, gibt vor dem Pürieren etwa zwei Esslöffel Mais zur Seite und rührt ihn erst nach dem Pürieren wieder unter. So hat man feine Maiskörner in der sonst glatten Suppe.
Ein wichtiger Schritt ist das Abspülen des Dosenmaises. Das Wasser aus der Dose trübt sonst den Geschmack und macht die Suppe unnötig süß. Also kurz ins Sieb geben, abbrausen und gut abtropfen lassen. Bei der Paprika lohnt es sich, einen Teil sehr fein zu würfeln. Die kleinen Würfel geben der Suppe später eine schöne Farbe und einen frischen Biss. Ich nehme dafür gerne eine rote Paprika, aber gelbe oder orange gehen genauso. Die feinen Paprikawürfel heben die Maissuppe auch optisch hervor.
Für die Brühe verwende ich meist Gemüsebrühe – das passt am besten zur leichten Sommerküche. Wer es kräftiger mag, kann auch Hühnerbrühe nehmen. Die Sahne rundet die Suppe schön ab, aber ein Schuss Milch oder etwas Creme fraiche tut es auch. Wichtig ist, die Suppe nach dem Pürieren noch einmal richtig heiß werden zu lassen, bevor die Sahne dazu kommt. Dann verteilt sie sich besser und die Suppe wird schön sämig. Ein guter Pürierstab mit Edelstahlfuß ist hier die halbe Miete, der wird nicht heiß und püriert alles klümpchenfrei.
Variationen der Maissuppe
Die Suppe lässt sich auf viele Arten abwandeln. Mit einem Stück Ingwer, das du vor dem Pürieren mitkochst, bekommt sie eine leichte Schärfe und eine angenehme Frische. Ein halbe Chilischote sorgt für mehr Feuer. Wer mag, gibt etwas Kokosmilch statt Sahne dazu – das passt überraschend gut zum Mais. Ein EL Erdnussbutter verleiht der Suppe eine asiatische Note.
Als Topping eignen sich Croutons aus altem Brot, ein Klecks Schmand oder ein paar geröstete Kürbiskerne. Im Herbst kannst du statt Paprika auch gerösteten Kürbis in die Suppe geben. Das ergibt eine herbstliche Variante, die richtig gut wärmt. Und wer keine vegetarische Variante möchte, brät etwas gewürfelten Schinken oder Speck knusprig an und streut ihn über die Suppe.
Maissuppe aufbewahren und einfrieren
Die Maissuppe lässt sich gut vorbereiten. Einfach nach dem Kochen abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Da hält sie sich drei bis vier Tage. Aufwärmen klappt am besten im Topf bei niedriger Hitze, damit nichts anbrennt. In der Mikrowelle geht es natürlich auch, dann zwischendurch einmal umrühren.
Einfrieren ist ebenfalls kein Problem. Die Suppe in Gefrierdosen oder -beutel füllen und flach stapeln. Eingefroren hält sie sich etwa drei Monate. Vor dem Servieren langsam auftauen, aufkochen und bei Bedarf nochmal mit etwas Brühe oder Sahne abschmecken. Durch das Einfrieren verliert die Suppe minimal an Cremigkeit, aber ein Schuss Sahne frisch beim Aufwärmen behebt das. So hast du immer eine Portion selbstgemachte Maissuppe auf Vorrat.
Was passt zur Maissuppe?
Zu einer Maissuppe passen Baguette, Ciabatta oder ein einfaches Vollkornbrot. Wer es herzhafter mag, isst gerne einen gemischten Salat dazu. Aus dem Ofen schmeckt Kartoffelgratin mit Feta – das Gratin ergänzt die milde Maissuppe hervorragend. Wer einen leichten Sommersalat sucht, dem empfehle ich den Reissalat mit Walnüssen, der durch seine knackige Konsistenz einen schönen Kontrast zur cremigen Suppe bietet.
Probiert unsere cremige Suppe aus – wir freuen uns über eure Bilder und Erfahrungen in den Kommentaren! Schaut auch in unserer YouTube-Playlist mit Kochvideos vorbei – dort gibt es weitere sommerliche Rezeptideen zum Nachkochen.
Maissuppe
Beschreibung
Eine schnelle, cremige Maissuppe mit Paprika und frischer Petersilie. Perfekt als leichte Mahlzeit oder Vorspeise.Zutaten
Für die Maissuppe
Zubereitung
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Mais vorbereiten
Den Mais in ein Sieb gießen und unter fließendem Wasser abspülen, bis das Wasser klar bleibt. Gut abtropfen lassen. Etwa zwei Esslöffel Mais für die Dekoration beiseitelegen.
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Paprika und Zwiebeln schneiden
Von einer roten Paprika ungefähr ein Viertel abschneiden und in sehr feine Würfel schneiden – diese kommen später als Einlage in die Suppe. Die restliche Paprika grob würfeln. Die Zwiebeln pellen und ebenfalls würfeln.
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Gemüse andünsten
In einem Topf das Öl erhitzen. Die grob gewürfelten Paprika- und Zwiebelstücke darin bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten andünsten, bis sie weich werden. Den abgetropften Mais zugeben und kurz mitdünsten.
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Suppe pürieren
Die Gemüsebrühe angießen und alles mit dem Pürierstab fein pürieren, bis eine samtig-cremige Konsistenz entsteht.
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Verfeinern und abschmecken
Die Maissuppe erneut erhitzen, die Sahne unterrühren und mit Pfeffer und Salz kräftig abschmecken.
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Anrichten
Die Petersilie fein hacken. Die Suppe in Schalen oder Teller füllen und mit den feinen Paprikawürfeln, dem beiseitegelegten Mais und der gehackten Petersilie bestreuen. Sofort servieren.