Grüne Bohnensuppe

Portionen: 6 Gesamtzeit: 40 Min. Schwierigkeit: Anfänger
Klassische grüne Bohnensuppe mit Kartoffeln und Speck
Grüne Bohnensuppe pinit

Wenn es draußen kalt wird und die ersten grünen Bohnen reif sind, gibt es bei uns diese Bohnensuppe. Sie wärmt von innen, macht satt und erinnert mich an die Küche meiner Oma. In nur 40 Minuten steht sie auf dem Tisch – perfekt für einen gemütlichen Abend. Mein Tipp: ein ordentliches Stück Baguette dazu und loslegen.

Die richtigen Bohnen für die Bohnensuppe

Für eine gute grüne Bohnensuppe braucht es nicht viel: frische grüne Bohnen, die noch schön knackig sind. Sie schmecken im Sommer am besten, direkt vom Markt oder aus dem eigenen Garten. Die Bohnen vor dem Kochen waschen, Enden ab und – wenn nötig – den Faden abziehen. Bei dicken Bohnen hilft es, sie vor dem Kochen in 2–3 cm lange Stücke zu brechen. Dann gart alles gleichmäßiger.

Tiefgekühlte Bohnen gehen natürlich auch – sie sind nach der Ernte schockgefrostet und behalten die meisten Nährstoffe. Dann einfach die Kochzeit um 5 Minuten verkürzen und sie erst in den letzten 10 Minuten zugeben. Die grüne Bohnensuppe gelingt so auch im Winter, wenn es keine frischen Bohnen gibt.

Tipps für eine besonders aromatische Bohnensuppe

Der Schlüssel zu einer richtig guten grünen Bohnensuppe ist das Bohnenkraut. Es duftet würzig und gibt der Suppe eine typische Note, die man sonst nicht hinbekommt. Also nicht weglassen! Wer das Kraut nur getrocknet bekommt, nimmt einen gehäuften TL und gibt ihn direkt mit in den Topf. Frisches Bohnenkraut kann man im Sommer auf vielen Wochenmärkten kaufen oder einfach im Garten anbauen – es wächst wie Unkraut und duftet herrlich.

Ein weiterer Trick: den Speck richtig auslassen. Wenn die Würfel schön knusprig sind, entfalten sie ihr volles Aroma. Ich nehme gerne durchwachsenen Speck, er gibt mehr Geschmack als magerer. Nehmt einen großen Topf – mindestens 4 Liter Fassungsvermögen – damit die Suppe gleichmäßig köchelt und nicht überkocht. Wer keinen Speck mag, lässt ihn weg und startet mit einem Schuss Olivenöl oder einem Stück Butter.

Die Bohnensuppe mit Kartoffeln wird besonders cremig, wenn man nach dem Kochen ein paar Kartoffelstücke mit dem Löffel zerdrückt und einrührt. Das bindet die Suppe auf natürliche Weise, ohne dass man Mehl oder Sahne braucht. Eine Portion grüne Bohnensuppe hat übrigens rund 320 Kilokalorien und liefert reichlich Eiweiß und Ballaststoffe.

Variationen und Abwandlungen

Die grüne Bohnensuppe lässt sich auf viele Arten abwandeln. Statt Würstchen kann man geräuchertes Kasseler oder ein Stück Schinken nehmen – dann wird die Suppe noch herzhafter. Vegetarier lassen Speck und Würstchen weg und geben dafür ein paar geräucherte Tofu-Würfel oder Kichererbsen dazu. Auch ein Klecks Sahne oder Creme fraiche macht die Suppe sämiger und milder. Wer es etwas schärfer mag, hebt die Suppe mit einer Prise Chili oder Cayennepfeffer.

Im Herbst probiere ich gerne eine Variante mit Möhren und Pastinaken zusätzlich zu den Bohnen – das gibt der Suppe eine leicht süßliche Note. Und statt Wasser kann man auch Gemüsebrühe aus frischem Gemüse nehmen, dann wird der Geschmack noch intensiver. Das Bohnenkraut bleibt aber immer drin, das ist für mich der wichtigste Bestandteil dieser grünen Bohnensuppe.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Die grüne Bohnensuppe schmeckt am nächsten Tag noch besser, weil die Aromen über Nacht durchziehen können. Also ruhig etwas mehr kochen – sie hält sich im Kühlschrank gut 2–3 Tage. Einfach abkühlen lassen, in einen Behälter mit Deckel füllen und kalt stellen. Zum Aufwärmen langsam im Topf erhitzen, nicht in der Mikrowelle, dann bleibt das Aroma besser erhalten. Einfrieren geht auch, aber die Kartoffeln werden dann etwas mehlig – stört bei der Suppe aber kaum.

Was passt zu grüner Bohnensuppe?

Zur grünen Bohnensuppe schmeckt frisches Baguette oder ein kräftiges Bauernbrot. Wer mag, reicht eine Scheibe Toast oder Bratkartoffeln dazu. Aber auch als Vorspeise zu einem größeren Menü macht sie eine gute Figur – dann reichen kleinere Portionen. Ein herzhafter Eintopf wie unsere Kartoffelsuppe kommt genauso gut an. Und wer lieber was Leichtes mag, sollte die Gemüsesuppe ausprobieren – beide sind schnell gemacht und sättigen wunderbar.

Probiert unsere Grüne Bohnensuppe aus – wir freuen uns über eure Bilder und Erfahrungen in den Kommentaren! Schaut auch in unserer YouTube-Playlist mit Kochvideos vorbei – dort gibt es weitere herzhafte Rezeptideen zum Nachkochen.

Grüne Bohnensuppe

Schwierigkeit: Anfänger Vorbereitung 15 Min. Koch-/Backzeit 25 Min. Gesamtzeit 40 Min.
Portionen: 6 Kalorien: 320
Beste Saison: sommer

Beschreibung

Herzhafte grüne Bohnensuppe mit Kartoffeln, Suppengrün und Speck – ein traditionelles Familienrezept, das schnell zubereitet ist.

Zutaten

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten

    Die grünen Bohnen waschen und die Enden abschneiden. Die Kartoffeln schälen, waschen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Das Suppengrün putzen, waschen und in feine Streifen schneiden.

  2. Speck anbraten

    Die Speckwürfel in einem großen Topf bei mittlerer Hitze auslassen, bis sie knusprig sind. Bohnen, Kartoffeln und Suppengrün dazugeben und kurz mit anschwitzen.

  3. Suppe kochen

    Das Wasser dazugießen, aufkochen lassen und die Gemüsebrühe einrühren. Die Suppe bei schwacher Hitze etwa 20–30 Minuten köcheln lassen, bis Bohnen und Kartoffeln weich sind.

  4. Abschmecken und servieren

    Die Würstchen in Scheiben schneiden und in der Suppe erwärmen. Mit Salz, Pfeffer und Bohnenkraut abschmecken. Wer mag, kann einen EL Essig-Essenz für eine feine Säure hinzufügen. Heiß servieren – dazu passt ein Baguettebrot.

Notizen

Bohnenkraut ist ein Muss für jede Bohnensuppe – es gibt der Suppe das typische Aroma. Wer keine Essig-Essenz mag, lässt sie einfach weg.
Schlüsselwörter: Bohnensuppe, grüne Bohnen, Eintopf, Kartoffelsuppe, Hausmannskost
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