Leckerer rheinischer Zwiebelkuchen schmeckt der ganzen Familie. Für die Erwachsenen eignet sich dazu ein Glas Federweißer und für die Kinder ein Glas Traubensaft.
Teig
500 g Mehl
1 Würfel Hefe ((42 g))
250 ml Milch
1 TL Zucker
40 g Zucker
75 g Butter
1 Ei
Belag
3 Eier
Salz
Pfeffer
1 kg Zwiebeln
2 EL Öl
150 g fein gewürfelter Speck
2 EL Kümmel
250 g saure Sahne
20 g Speisestärke
Teig
Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte machen. Darein die Hefe krümelig geben und mit 3-4 EL Milch, 1 TL Zucker zugedeckt 15 Minunten gehen lassen.
Dann übrige Milch, 40g Zucker, Butter in Flöckchen, 1 Ei und eine Prise SAlz zum Teig geben und alles verkneten. Nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Belag
Zwiebeln in Ringe schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln mit dem Speck in der Pfanne 5 Minuten andünsten. Das ganze mit Salz und Pfeffer und dem Kümmel würzen. Wenn es nicht in eine Pfanne passt, den Vorgang 2x wiederholen. 3 Eier, Stärke und die saure Sahne verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Backblech
Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen bzw ausrollen. Zwiebeln darauf verteilen und den Eierguss drüber gießen. Das ganze dann für 30-35 in den vorgeheizten Backofen bei Umluft 175 Grad.
Dazu dann einen Federweißer servieren, lecker!!!!
Unser Tipp
Herzhafte Zwiebelkuchen, knusprige Flammkuchen und saftige Quiches sind gerade im Herbst ein wahrer Leckerbissen. Sie erfreuen seit geraumer Zeit die Gaumen von Gourmets und Hobbyköchen. Die Zubereitung ist dabei denkbar einfach. Darüber hinaus sind Zwiebelkuchen, Quiches und Co. wunderbar vielseitig: Die Bandbreite geht hierbei von herzhaften Tartes über hauchdünne Flammkuchen bis hin zu würzigem Kleingebäck, also ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei. Aber auch Anhänger einer kohlenhydratarmen oder glutenfreien Ernährung finden hier eine schöne Auswahl an aromatischen Rezepten:
📌 Dieses Rezept gibt es jetzt auch als übersichtliche Rezeptkarte:Gurken mit Hack und Reis → Mit Nährwerten, Portionsrechner und Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Gurken mit Hack und Reis – ein echter Klassiker der deutschen Hausmannskost, der zeigt, wie aus wenigen Zutaten ein sättigendes und aromatisches Gericht entsteht. Dieses Rezept vereint frische Gurken mit herzhaftem Hackfleisch und lockerem Reis zu einer Mahlzeit, die die ganze Familie liebt.
Was dieses Gericht so besonders macht, ist die Kombination aus der leichten Säure der geschmorten Gurken und dem würzigen Hackfleisch. Anders als bei vielen anderen Hackgerichten steht hier das Gemüse im Mittelpunkt – die Gurken werden glasig geschmort und entfalten dabei ein mildes, süßliches Aroma, das perfekt mit den Tomaten und dem Dill harmoniert.
Warum dieses Rezept funktioniert
Gurken mit Hack und Reis ist ein bewährtes Familienrezept aus unserer Küche. Die geschmorten Gurken geben eine leichte, sommertaugliche Note, während das Hackfleisch für die nötige Sättigung sorgt. Der Reis nimmt die köstliche Sauce auf und rundet das Gericht ab. Besonders praktisch: Das Gericht kommt mit nur einem Topf aus und ist in etwa 40 Minuten zubereitet.
Dieses Rezept für Gurken mit Hack und Reis eignet sich hervorragend für stressige Wochentage, da die Zutaten meist schon im Vorratsschrank zu finden sind. Es ist außerdem ein ideales Restegericht – übrig gebliebener Reis vom Vortag lässt sich perfekt verwerten.
Tipps für die perfekte Zubereitung
Damit die Gurken mit Hack und Reis besonders gut gelingen, haben wir ein paar Tipps aus unserer Küche für dich: Verwende feste, frische Salatgurken – sie behalten beim Schmoren besser ihre Struktur als weiche Gurken. Schäle die Gurken gründlich, da die Schale bitter schmecken kann und beim Kochen nicht weich wird.
Brate das Hackfleisch scharf an, damit es eine schöne Bräunung bekommt. Das gibt dem Gericht ein intensiveres Aroma. Würze kräftig mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Maggi – das hebt den herzhaften Geschmack hervor. Der Essig ist entscheidend: Er sollte deutlich durchkommen, aber nicht dominieren. Lieber nach und nach dosieren und abschmecken.
Frischer Dill ist das i-Tüpfelchen dieses Rezepts. Er verleiht dem Gericht eine frische, leicht anisartige Note, die wunderbar mit den geschmorten Gurken harmoniert. Gib den Dill erst ganz zum Schluss dazu, damit er sein Aroma nicht verliert.
Variationen zum Ausprobieren
Das Grundrezept für Gurken mit Hack und Reis lässt sich vielfältig abwandeln. Für eine leichtere Variante ersetzt du das gemischte Hack durch reines Hähnchen- oder Putenhack. Vegetarier können auf eine pflanzliche Hackalternative zurückgreifen oder das Hack einfach weglassen und stattdessen Kichererbsen oder Linsen verwenden.
Statt Dosentomaten kannst du frische Tomaten nehmen, wenn sie Saison haben. Ein Schuss Sahne oder Creme fraîche macht die Sauce noch cremiger. Wer es etwas schärfer mag, gibt eine halbe Chilischote oder etwas Cayennepfeffer mit in den Topf. Auch ein Klecks Senf im letzten Kochmoment verleiht dem Gericht eine zusätzliche Geschmacksdimension.
Was passt zu Gurken mit Hack und Reis?
Zu diesem Gericht passt ein einfacher grüner Salat mit einer leichten Vinaigrette – der erfrischt und rundet die Mahlzeit ab. Auch ein Klecks saure Sahne oder Joghurt auf dem Teller harmoniert wunderbar mit dem würzigen Hackfleisch. Wer mag, serviert zusätzlich eingelegte Gurken oder gemischtes eingelegtes Gemüse als Beilage.
Als Getränk empfehlen wir ein kühles Bier oder ein Glas buttrigen Weißwein, falls gewünscht. Für die Kinder ist ein frisch gepresster Orangensaft oder eine Apfelschorle die ideale Begleitung.
Aufbewahrung und Wiederaufwärmen
Gurken mit Hack und Reis lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren. Fülle die Reste in einen luftdichten Behälter und genieße sie innerhalb von 1–2 Tagen. Beim Wiederaufwärmen in der Pfanne oder Mikrowelle eventuell einen Schuss Wasser oder Brühe hinzufügen, damit die Sauce wieder saftig wird.
Achtung: Die Gurken werden bei längerer Aufbewahrung weicher und verlieren etwas von ihrer Bissfestigkeit. Das Gericht schmeckt daher am besten frisch zubereitet. Einfrieren ist möglich, aber die Konsistenz der Gurken leidet darunter – wir empfehlen, nur den Hack-Reis-Mix einzufrieren und frische Gurken zuzubereiten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch andere Gurkensorten verwenden? Ja, du kannst auch Schmorgurken oder Feldgurken verwenden. Diese haben ein festeres Fruchtfleisch und eignen sich besonders gut zum Schmoren. Achte darauf, sie ebenfalls zu schälen und die Kerne zu entfernen, falls sie sehr groß sind.
Welcher Reis eignet sich am besten? Langkornreis oder Basmati-Reis sind ideale Begleiter, da sie locker bleiben und die Sauce gut aufnehmen. Auch Vollkornreis passt, benötigt dann aber eine längere Garzeit. Für eine kohlenhydratärmere Variante kannst du den Reis durch Blumenkohlreis ersetzen.
Kann ich das Gericht auch im Voraus zubereiten? Ja, du kannst die Gurken-Hack-Mischung einen Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank lagern. Den Reis kochst du am besten frisch, damit er schön locker bleibt. Vor dem Servieren die Hack-Gurken-Mischung in der Pfanne erhitzen und den untergerührten Reis kurz mit erwärmen.
Wir hoffen, dir schmeckt dieses Rezept für Gurken mit Hack und Reis genauso gut wie unserer Familie! Probiere es aus und hinterlasse uns gerne einen Kommentar – wir freuen uns über dein Feedback. Weitere leckere Rezepte aus unserem Familien-Kochbuch findest du in der Kategorie aus dem Topf.
Gurken mit Hack gemischt auf Reis, sehr lecker.
Gurken mit Hack und Reis
Zutaten für 6 Personen:
1 kg Gurken
1 Dose Tomaten stückig mit Kräutern
500 g Hackfleisch, gemischtes
3-4 Tüten Reis
3 EL Essig (Wein- oder Apfelessig)
250 ml Gemüsebrühe
1 Bund Dill, fein gehackt
1 TL Zucker
Salz und Pfeffer
4 EL saure Sahne
Zubereitung:
Die Gurek schälen und klein schneiden.(s.Bild)
Das Hackfleisch wird in etwas Öl heiß angebraten und mit Salz, Maggi und Pfeffer abgeschmeckt. Dazu kommen die Gurkenstücke hinzu, ca. 3-5 Minuten mit dem Hackfleisch anschmoren. Ablöschen mit den Dosentomaten und der Gemüsebrühe. Ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Gurken glasig geworden sind.
Nebenbei den Reis aufsetzen und wie gewohnt zubereiten.
Essig, Zucker, saure Sahne und Dill zu den Schmorgurken geben und abschmecken. Der Essig sollte mit leicht säuerlicher Note durchkommen, sonst noch etwas Essig dazugeben. Ca. 10 Minuten bei wenig Hitze nachgaren.
Den Reis unterrühren.
Wenn die ersten weißen Spargelstangen auf dem Markt erscheinen, beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres: die Spargelsaison. Und was gibt es Besseres, als aus dem frischen Gemüse eine cremige, aromatische Spargelsuppe zu kochen? Dieses Rezept für unsere Spargelsuppe ist ein echter Klassiker, der einfach immer gelingt. Die Kombination aus zartem Spargel, einer hellen Mehlschwitze (Einbrenne) und der feinen Bindung aus Eigelb und saurer Sahne macht diese Suppe zu einem Highlight auf jeder Frühlings-Tafel.
Das Besondere an diesem Spargelsuppe-Rezept: Wir kochen die Schalen und holzigen Enden des Spargels separat aus und nutzen den Sud als aromatische Basis. So geht kein einziger Geschmacksträger verloren, und die Suppe bekommt ihr volles, feines Spargelaroma. Ein kleines Extra an Butter rundet den Geschmack perfekt ab und macht die Suppe schön sämig.
Tipps für die perfekte Spargelsuppe
Damit deine Spargelsuppe besonders cremig und aromatisch wird, haben wir ein paar bewährte Tipps für dich zusammengestellt:
Schalen nicht wegwerfen: Die Spargelschalen enthalten viel Aroma. Koche sie unbedingt für den Sud aus – das macht den Geschmack deutlich intensiver.
Frischer Spargel ist ein Muss: Verwende möglichst frischen, weißen Spargel aus der Region. Je frischer, desto zarter und aromatischer wird die Suppe.
Nicht zu lange kochen: Die Spargelstücke sollten weich, aber nicht zerkocht sein. Nach 15–20 Minuten sind sie perfekt.
Die richtige Bindung: Die Mehlschwitze (Einbrenne) sorgt für die cremige Konsistenz. Rühre sie gut glatt, damit keine Klümpchen entstehen.
Eigelb richtig einrühren: Das verquirlte Eigelb mit der Sahne erst nach dem Abkochen vom Herd einrühren – sonst gerinnt es und die Suppe wird flockig.
Zutaten für 6 Portionen
Diese Mengenangaben reichen für 6 großzügige Portionen als Vorspeise oder 4 Portionen als Hauptgericht mit einer Einlage:
500 g weißer Spargel
1 ½ Liter Wasser
1 TL Zucker
40 g Butter (für die Einbrenne)
60 g Mehl
Salz und weißer Pfeffer
1 EL Zitronensaft
1 Eigelb
1 Becher saure Sahne (200 g)
20 g Butter (zum Verfeinern)
Optional: Maggi, Muskatnuss
Zubereitung der Spargelsuppe
Die Zubereitung dieser cremigen Spargelsuppe ist einfacher, als du denkst. Folge einfach dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung:
1. Spargel vorbereiten: Den weißen Spargel waschen, von oben nach unten schälen und die holzigen Enden großzügig abschneiden. Die Stangen in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Die Schalen und Enden dabei nicht wegwerfen – sie werden für den Sud benötigt.
2. Spargelsud ansetzen: Die Spargelschalen und -enden in 1,5 Liter Wasser aufkochen und etwa 20 Minuten auskochen lassen. Anschließend durch ein feines Sieb abgießen und den Sud auffangen. Die Schalenreste können entsorgt werden.
3. Spargel garen: Den aufgefangenen Sud mit Salz und Zucker abschmecken, die Spargelstücke hineingeben und ca. 20 Minuten weich kochen.
4. Einbrenne herstellen: In einem großen Topf 40 g Butter erhitzen und das Mehl unter ständigem Rühren darin anschwitzen, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Achtung: Die Einbrenne sollte nicht braun werden!
5. Suppe binden: Den heißen Spargelsud unter kräftigem Rühren zur Einbrenne gießen. Alles gut verrühren und 15 Minuten durchkochen lassen. Mit Salz, weißem Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
6. Verfeinern: Den Topf vom Herd nehmen. Das Eigelb mit der sauren Sahne verquirlen und zügig in die Suppe einrühren. Zum Schluss 20 g Butter unterrühren, bis sie vollständig geschmolzen ist. Noch einmal mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Maggi abschmecken.
Variationen und Abwandlungen
Lust auf Abwechslung? Hier ein paar Ideen, wie du die klassische Spargelsuppe abwandeln kannst:
Mit grünem Spargel: Grünen Spargel musst du nicht schälen – einfach die holzigen Enden abschneiden und in Stücke schneiden. Die Suppe bekommt eine leicht grünliche Farbe und ein etwas kräftigeres Aroma.
Cremige Variante: Püriere die Suppe nach dem Kochen mit einem Stabmixer fein und gib einen Schuss Sahne (200 ml) dazu. Dadurch wird sie besonders samtig.
Mit Einlage: Serviere die Suppe mit selbst gemachten Croutons, Schinkenstreifen oder einem Klecks Crème fraîche.
Festliche Variante: Für besondere Anlässe etwas Weißwein (100 ml) in den Sud geben und mit einem Hauch Muskatnuss würzen.
Spargelsuppe mit Lachs: Gib kleine gewürfelte Räucherlachs-Stücke als Einlage in die fertige Suppe – ein tolles Geschmackserlebnis!
Wie bewahre ich Spargelsuppe auf?
Die Spargelsuppe lässt sich hervorragend im Kühlschrank aufbewahren. Fülle die abgekühlte Suppe in einen luftdichten Behälter – so hält sie sich 2 bis 3 Tage. Beim Wiederaufwärmen langsam erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen, da die Ei-Bindung sonst ausflockt. Einfrieren ist ebenfalls möglich: Die fertige Suppe ohne die Sahne-Ei-Bindung einfrieren und nach dem Auftauen frisch binden.
Fragen und Antworten zur Spargelsuppe
Kann ich die Spargelsuppe auch vegetarisch zubereiten?
Ja, absolut! Das Grundrezept ist bereits vegetarisch – es kommt ohne Fleisch oder Fisch aus. Achte nur darauf, dass du Maggi durch eine vegetarische Würze ersetzt, falls du es weglassen möchtest.
Welcher Spargel eignet sich am besten für die Suppe?
Für eine klassische Spargelsuppe eignet sich weißer Spargel am besten, da er ein mildes, feines Aroma hat. Grüner Spargel ist intensiver im Geschmack. Wichtig ist in beiden Fällen: Der Spargel sollte frisch sein – erkennbar an saftigen Schnittstellen und einem angenehmen Duft.
Kann ich die Spargelsuppe auch mit Spargel aus dem Glas kochen?
Grundsätzlich ja, aber frischer Spargel schmeckt deutlich besser. Wenn du Spargel aus dem Glas verwendest, lässt du den Schritt mit dem Schälen und dem Sud-Auskochen weg. Du nimmst direkt den Spargel und etwas vom Spargelwasser aus dem Glas, ergänzt mit Gemüsebrühe. Die Konsistenz und der Geschmack sind aber nicht mit frischem Spargel vergleichbar.
Kann ich die Spargelsuppe auch ohne Eigelb zubereiten?
Ja, du kannst das Eigelb einfach weglassen oder durch einen Esslöffel Speisestärke ersetzen, die du vor dem Eigelb in die Sahne einrührst. Die Suppe wird dann etwas weniger cremig, schmeckt aber immer noch sehr gut.
Welche Beilagen passen zu Spargelsuppe?
Zu einer cremigen Spargelsuppe passen frische Rezepte aus der Familienküche wie selbst gemachte Croûtons, Schinkenröllchen oder ein Stück Baguette. Auch ein kleiner grüner Salat mit leichter Vinaigrette harmoniert wunderbar mit der feinen Suppe.
Ein leichter Kartoffelsalat ist die perfekte Beilage für laue Sommerabende, Grillpartys oder als schnelles Mittagessen. Unser Kartoffelsalat light kommt mit einem erfrischenden Joghurt-Dressing daher und steckt voller bunter Gemüse – deutlich leichter als die klassische Variante mit Mayonnaise. Dieses Rezept ist ideal, wenn du dich kalorienbewusst ernähren möchtest, aber trotzdem nicht auf einen herzhaften Kartoffelsalat verzichten willst.
Das Besondere an diesem Rezept: Wir kombinieren festkochende Kartoffeln mit einem feinen Kräuteressig-Dressing und ergänzen den Salat mit Mais, Erbsen und Paprika für eine frische, knackige Note. Das macht ihn nicht nur leichter, sondern auch farbenfroh und abwechslungsreich. Ob als Beilage zu gegrilltem Fleisch oder als vegetarisches Hauptgericht – dieser Salat ist ein echter Allrounder.
Zutaten für 4 Personen
1 kg Kartoffeln, fest kochend
1 große Zwiebel
125 ml Gemüsebrühe
60 ml Kräuteressig
2 TL Zucker
Salz und weißer Pfeffer nach Geschmack
1 EL Mayonnaise (light)
150 g saure Sahne (alternativ Schmand)
½ TL scharfer Senf
2 EL Zitronensaft
200 g Mais (Dose)
150 g Erbsen (frisch oder TK)
1 rote Paprika
Frischer Dill und glatte Petersilie
Zubereitung
1. Kartoffeln kochen: Die Kartoffeln gründlich waschen und in einem großen Topf mit Salzwasser etwa 20 Minuten kochen, bis sie gar sind. Anschließend abgießen und kurz ausdampfen lassen. Sobald sie abgekühlt sind, pellen und in gleichmäßige Scheiben schneiden.
2. Essigbrühe vorbereiten: Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Gemüsebrühe mit dem Kräuteressig, 1 EL Zucker, Salz und Pfeffer in einem kleinen Topf aufkochen. Die gehackte Zwiebel dazugeben und die heiße Essigbrühe über die noch warmen Kartoffelscheiben gießen. Alles vorsichtig vermengen und etwa 1 Stunde ziehen lassen. Tipp: Je länger die Kartoffeln in der Essigbrühe ziehen, desto intensiver wird der Geschmack.
3. Gemüse vorbereiten: In der Zwischenzeit die Paprika putzen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Mais abgießen und gut abtropfen lassen. Die Erbsen in einem Sieb mit heißem Wasser überbrühen, wenn sie tiefgekühlt sind, und ebenfalls abtropfen lassen.
4. Dressing anrühren: Die frischen Kräuter (Dill und Petersilie) fein hacken. In einer kleinen Schüssel Mayonnaise, saure Sahne, Senf, Zitronensaft und den restlichen Zucker zu einem cremigen Dressing verrühren. Die gehackten Kräuter unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
5. Alles vermengen: Nun das vorbereitete Gemüse (Paprika, Mais, Erbsen) zu den durchgezogenen Kartoffeln geben. Das Dressing darübergeben und alles vorsichtig, aber gründlich miteinander vermischen. Den Salat vor dem Servieren mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen – so können sich die Aromen optimal verbinden.
Tipps für den perfekten Kartoffelsalat light
Damit dein Kartoffelsalat light besonders gut gelingt, haben wir ein paar Tipps für dich. Verwende unbedingt festkochende Kartoffeln – sie behalten nach dem Kochen ihre Form und zerfallen nicht im Salat. Schneide die Kartoffeln in gleichmäßig dicke Scheiben, damit die Essigbrühe gleichmäßig einziehen kann.
Ein wichtiger Trick: Die Essigbrühe sollte noch warm sein, wenn du sie über die Kartoffeln gießt. So nehmen die Kartoffeln das Aroma besser auf und der Salat wird geschmackvoller. Wer es besonders aromatisch mag, kann zusätzlich frischen Schnittlauch oder etwas Estragon unter die Kräuter mischen.
Leckere Variationen
Unser Kartoffelsalat light lässt sich wunderbar nach eigenem Geschmack abwandeln. Statt Mais und Erbsen kannst du auch feine grüne Bohnen, gegarte Möhrenwürfel oder Radieschenscheiben verwenden. Für eine extra Portion Protein sorgen gewürfelte Gewürzgurken oder ein hartgekochtes Ei untergemischt.
Wer es noch leichter mag, ersetzt die saure Sahne vollständig durch Joghurt (0,1 % Fett) und verzichtet ganz auf die Mayonnaise. Das Dressing wird dann besonders leicht und erfrischend – perfekt für heiße Sommertage. Eine Prise Cayennepfeffer oder etwas Currypulver gibt dem Salat eine würzige Note.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Der Kartoffelsalat light hält sich im Kühlschrank gut abgedeckt 2 bis 3 Tage. Durch die saure Sahne und Mayonnaise sollte er jedoch nicht zu lange ungekühlt stehen – insbesondere an warmen Tagen. Vor dem erneuten Servieren kurz durchrühren und bei Bedarf mit einem Spritzer Zitronensaft oder Essig nachwürzen, da der Salat mit der Zeit an Aroma verliert.
Passt gut zu …
Dieser leichte Kartoffelsalat ist die ideale Beilage zu gegrilltem Fleisch, Bratwurst oder Steak. Auch zu paniertem Fisch oder vegetarischen Frikadellen macht er eine hervorragende Figur. Auf einem Buffet ist er ein echter Hingucker und kommt bei Gästen garantiert gut an. Probiere ihn doch mal zu unserem leichten Käse-Lauch-Suppe oder als erfrischende Beilage zu Grillklassikern.
Lust auf noch mehr leichte Salat-Ideen? Auf Rezeptfamilie.de findest du viele weitere kalorienbewusste Rezepte für den Sommer – von erfrischenden Bowls bis zu leichten Grillbeilagen. Probiere auch unseren Hühnerfrikassee mit Reis als Hauptgericht, zu dem dieser Kartoffelsalat perfekt passt.