Rotkohl Rezeptfamilie
aus dem Topf Hauptspeisen

Rotkohl

Rotkohl

Rotkohl Rezeptfamilie

Selbstgemachter Rotkohl ist eine nette Beilage, damit es besser schmeckt als gekaufter Rotkohl.

  • 500 g Rotkohl
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Äpfel
  • 20 g Schweineschmalz
  • 5 TL Zucker
  • 2 EL Rotweinessig
  • 1/8 L Remüsebrühe
  • 1 Pfeffer Salz (eine Prise)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Nelken
  1. Damit die rote bzw. bläuliche Farbe vom Rotkohl beim Kochen nicht verloren geht, wird der Rotkohl mit Rotweinessig gesäuert. Einen kleinen Kopf Rotkohl mit einem scharfen Kochmesser vierteln und den dicken Mittelstrunk herausschneiden. Den Rotkohl entweder mit dem Kochmesser in feine Streifen schneiden, wie oben auf dem Bild zu sehen, oder den Rotkohl mit der Brotschneidemaschine in feine Scheiben schneiden und anschließend mit dem Messer noch einmal in mundgerechte Stücke schneiden. Eine Zwiebel pellen und in kleine Würfel schneiden. Einen möglichst würzig-säuerlichen Apfel wie z.B. Braeburn oder Boskop halbieren, schälen und das Kerngehäuse entfernen. Den Apfel in kleine Würfel schneiden. In einem mittelgroßen Edelstahltopf Schweineschmalz auslassen und den Rotkohl darin kräftig anschmoren. Das Schweineschmalz verleiht dem Rotkohl den typischen Geschmack. Die Zwiebeln und Apfelwürfel zufügen und mitschmoren. 5 leicht gehäufte Teelöffel Zucker über den Rotkohl streuen, mit einem Kochlöffel unterrühren und auf hoher Temperatur leicht karamellisieren lassen. Den Rotkohl mit Rotweinessig ablöschen und Brühe angießen. Rotkohl mit Pfeffer, Salz, einem Lorbeerblatt und Nelken würzen. Die Temperatur auf mittlere Stufe zurückschalten, einen Deckel auflegen und den Rotkohl unter gelegentlichem Umrühren in ca. 50 bis 60 Minuten weich schmoren. Rotkohl zum Ende der Garzeit noch einmal nach Belieben mit Zucker oder Rotweinessig nachwürzen.

Herkunft und Bedeutung

Rotkohl ist ein klassisches Beilagengericht, das traditionell in der Küche des deutschsprachigen Raums verbreitet ist. Durch die Zugabe von Essig wird nicht nur die Farbe stabilisiert, sondern auch eine angenehme Säure entwickelt, die den Geschmack rundet.

Passende Kombinationen

Dieser säuerlich-süß schmeckende Kohl passt hervorragend zu Braten, Schweinebraten oder Wildgerichten. Auch als eigenständige Vorspeise in einer warmen Schüssel ist er beliebt. Für eine festliche Anrichte können geröstete Nüsse oder getrocknete Aprikosen für zusätzliche Textur und Fruchtnoten sorgen.

Praktische Tipps

Frischer Rotkohl schmeckt intensiver als gefrorener, da dieser oft weniger aromatisch ist. Achten Sie darauf, den Kohl nicht zu lange vor dem Kochen abzuschneiden, um Oxidation zu vermeiden. Sollte der Kohl zu saftig werden, können Sie die Hitze kurz erhöhen oder etwas Brühe nachgießen.

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