Reissalat – schnell gemacht, vielfältig einsetzbar
Reissalat ist mein absoluter Favorit, wenn es mal wieder schnell gehen muss und trotzdem was Richtiges auf den Tisch soll. Mit gerade mal vier Zutaten und ein paar Handgriffen hast du eine leichte Mahlzeit, die sowohl warm als auch kalt hervorragend schmeckt. Perfekt fürs Büro, Picknick oder als Beilage zum Grillen.
Das Schöne an diesem Grundrezept: Du kannst es nach Lust und Laune abwandeln. Gib frische Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder Minze dazu, misch gewürfelte Paprika, Mais oder Erbsen unter – und schon hast du eine ganz eigene Version. An warmen Tagen mach ich gern noch ne halbe Gurke in feine Würfel dazu, das gibt Extra-Frische.
Wichtig ist, dass der Reis nach dem Kochen gut auskühlt, bevor du das Dressing unterhebst. Sonst saugt er das Öl und den Essig nicht richtig auf, und der Salat wird matschig. Wer auf Nummer sicher gehen will, kocht den Reis schon am Vorabend und stellt ihn abgedeckt in den Kühlschrank – dann ist er am nächsten Tag perfekt.
Der Reissalat hält sich übrigens 2–3 Tage im Kühlschrank und schmeckt am zweiten Tag fast noch besser, weil die Aromen schön durchgezogen sind. Einfach vor dem Servieren auf Zimmertemperatur kommen lassen und nochmal mit einem Schuss Essig auffrischen.
Mehr leckere Rezepte: Ananas Thunfisch Soße mit Reis, Bananen Reis Auflauf, Blumenkohlauflauf mit Curry und Rostbratwürstchen
Der perfekte Reissalat für jede Gelegenheit
Reissalat ist ein echter Allrounder in der Küche: Er schmeckt warm genauso gut wie kalt, passt zu Gegrilltem, Fisch oder vegetarischen Gerichten und lässt sich wunderbar vorbereiten. Ob als Beilage zum Sonntagsbraten, auf dem Buffet beim nächsten Grillabend oder als schnelles Mittagessen im Büro – ein gut gemachter Reissalat ist immer eine gute Wahl. Das Tolle daran: Ihr könnt ihn nach Belieben abwandeln und mit saisonalen Zutaten verfeinern.
Welcher Reis eignet sich am besten?
Für einen Reissalat solltet Ihr zu langkörnigem Reis wie Basmati oder Jasminreis greifen. Diese Sorten bleiben nach dem Abkühlen schön körnig und kleben nicht zusammen. Alternativ eignet sich auch Parboiled-Reis, der besonders bissfest bleibt. Vollkornreis ist eine gesündere Alternative, benötigt aber eine längere Kochzeit und etwas mehr Dressing, da er mehr Flüssigkeit aufnimmt. Für einen mediterranen Touch könnt Ihr auch eine Wildreis-Mischung verwenden.
Die richtige Zubereitung des Reises
Damit der Reissalat gelingt, kocht Ihr den Reis am Vortag oder einige Stunden vorher und lasst ihn vollständig auskühlen. Verwendet ein Verhältnis von 1 Teil Reis zu 2 Teilen Wasser und salzt das Kochwasser leicht. Nach dem Kochen den Reis in einem Sieb abspülen und abtropfen lassen. So wird überschüssige Stärke entfernt, und der Reis bleibt schön locker. Wer mag, kann den Reis mit etwas Öl beträufeln, damit er nicht zusammenklebt.
Ideale Zutaten für einen abwechslungsreichen Reissalat
Ein klassischer Reissalat lebt von seinen Zutaten. Neben gekochtem Reis kommen oft Mais, Erbsen, Paprika, Gewürzgurken und Frühlingszwiebeln hinein. Für eine herzhafte Variante gebt Ihr gewürfelten Schinken, gegrillte Hähnchenstreifen oder Thunfisch dazu. Eine vegetarische Version bekommt mit Feta, Oliven, getrockneten Tomaten und Pinienkernen eine mediterrane Note. Auch Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder Minze verleihen dem Salat eine frische Note.
Das richtige Dressing
Ein gutes Dressing ist das A und O jedes Reissalats. Ein klassisches Dressing aus Essig, Öl, Senf, Salz und Pfeffer ist ein guter Anfang. Verfeinern könnt Ihr es mit etwas Zitronensaft, Honig oder einer Prise Zucker. Für eine cremige Variante mischt Ihr etwas Joghurt oder saure Sahne unter das Dressing. Wichtig: Den Salat mindestens 30 Minuten durchziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden können. Vor dem Servieren noch einmal abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Reissalat hält sich im Kühlschrank gut 2–3 Tage in einer geschlossenen Dose. Vor dem erneuten Servieren einfach kurz durchrühren und bei Zimmertemperatur 10 Minuten stehen lassen – so entfaltet er sein volles Aroma. Reissalat eignet sich übrigens hervorragend für die Meal-Prep-Planung: Kocht am Sonntag eine größere Menge Reis und bereitet darunter einen leckeren Salat zu, von dem ihr unter der Woche mehrmals essen könnt.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Reissalat einfrieren?
Reissalat lässt sich nicht gut einfrieren, da die Konservengemüse und das Dressing nach dem Auftauen matschig werden. Bereitet ihn lieber frisch zu und bewahrt ihn im Kühlschrank auf.
Wie lange muss Reissalat durchziehen?
Mindestens 30 Minuten, besser 1–2 Stunden. Je länger er durchzieht, desto intensiver wird der Geschmack. Über Nacht im Kühlschrank ist er am nächsten Tag oft noch besser.
Ist Reissalat auch warm lecker?
Ja, absolut! Viele mögen Reissalat auch lauwarm. Bereitet ihn einfach zu, lasst ihn kurz abkühlen und serviert ihn dann. Besonders in der kühleren Jahreszeit ist das eine schöne Variante.
Reissalat
Beschreibung
Dieser Reissalat ist ein klassisch einfaches Gericht, das mit wenigen Zutaten auskommt und trotzdem richtig satt macht. Der Trick liegt in der richtigen Zubereitung: Der Langkornreis wird locker gekörnt gekocht, mit einem leichten Öl-Essig-Dressing vermischt und darf dann kurz durchziehen. So entsteht eine Beilage, die zu fast allem passt – oder ganz für sich alleine als leichte Mahlzeit genossen wird.
Zutaten
Zubereitung
-
Den Langkornreis in einem Sieb unter kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar bleibt. Dann in einem Topf mit der doppelten Menge Salzwasser (ca. 500 ml) aufkochen, die Hitze reduzieren und zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 15–18 Minuten ausquellen lassen, bis das Wasser vollständig aufgenommen ist. Den Reis vom Herd nehmen und abgedeckt noch 5 Minuten ruhen lassen.
-
Den fertigen Reis in eine grosse Schüssel geben und mit einer Gabel auflockern, damit er nicht verklebt. Anschliessend auf Raumtemperatur abkühlen lassen – am besten auf einem Küchenrost oder mit einem sauberen Tuch abgedeckt. Wer Zeit sparen möchte, kann den Reis auf einem flachen Teller ausbreiten, dann kühlt er schneller ab.
-
In einer kleinen Schüssel das Dressing anrühren: Dafür das Olivenöl mit dem Weissweinessig verrühren, bis eine leichte Emulsion entsteht. Mit einer Prise Pfeffer und einer Messerspitze Salz abschmecken. Wer mag, kann noch einen halben Teelöffel Senf oder etwas Honig unterrühren – das gibt eine feine Note.
-
Das Dressing über den abgekühlten Reis giessen und alles gut vermengen, bis jedes Korn benetzt ist. Den Reissalat zugedeckt mindestens 15–20 Minuten durchziehen lassen – so können die Aromen richtig schön einziehen. Vor dem Servieren nochmal abschmecken und bei Bedarf mit etwas frischen Kräutern garnieren.
Notizen
Tipp: Dieser Reissalat ist die ideale Grundlage für Meal-Prep. Koche gleich die doppelte Menge – im Kühlschrank hält er sich gut verschlossen 2–3 Tage. Vor dem Servieren einfach einen Spritzer Zitrone oder Essig dazu, dann schmeckt er wieder frisch.
Lust auf eine herzhafte Variante? Dann misch gewürfelte Gewürzgurken, gehackte Kräuter und einen Becher Joghurt unter den abgekühlten Reis – fertig ist eine cremige Version, die an russischen Eiersalat erinnert.