Spritzgebäck – Ein Plätzchen-Klassiker für jede Jahreszeit
Spritzgebäck gehört bei uns zur Weihnachtszeit dazu – aber ehrlich gesagt backe ich es inzwischen das ganze Jahr über. Die kleinen Butterplätzchen sind ruckzuck gemacht und schmecken einfach immer. Mein Geheimtipp: Ein bisschen mehr Vanillezucker nehmen, dann duften sie schon beim Backen wie vom Bäcker ums Eck.
Das Schöne an diesem Teig ist, dass er sich wunderbar durch die Spritztülle drücken lässt. Wer keine Spritzgebäckpresse hat, kann den Teig auch zu kleinen Kugeln formen und mit einer Gabel platt drücken – geht genauso gut und schmeckt nicht anders. Ich variiere gern: mal mit Schokostückchen, mal mit Zitronenabrieb oder einfach pur mit Hagelzucker bestreut.
Der Teig ist wirklich einfach gemacht und klebt kaum. Wichtig ist nur, dass die Butter schön weich ist – also rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Falls der Teig zu weich wird, einfach kurz kaltstellen. Dann lässt er sich besser verarbeiten und die Plätzchen verlaufen nicht beim Backen.
Spritzgebäck – Tipps und Variationen
Für Schokoladen-Liebhaber empfehle ich, die fertig gebackenen Spritzgebäck-Hälften in geschmolzene Kuvertüre zu tauchen. Sieht nicht nur hübsch aus, schmeckt auch himmlisch! Mit bunten Streuseln bestreut sind sie ein Hingucker auf jedem Kaffeetisch.
Die Plätzchen halten sich in einer gut verschlossenen Dose mehrere Wochen – falls sie so lange überleben. Bei uns sind sie meistens am ersten Wochenende weg. Übrigens: Der Teig lässt sich auch prima einfrieren. Einfach portionieren und bei Bedarf auftauen und backen. Dann hat man immer frische Plätzchen parat, wenn spontan Besuch kommt.
Probiert das Rezept aus und passt es einfach an euren Geschmack an. Weniger süß? Einfach den Zucker reduzieren. Mit Dinkelmehl statt Weizenmehl? Funktioniert auch, dann etwas mehr Flüssigkeit dazugeben. Spritzgebäck ist einfach ein Rezept, das man immer wieder backen kann.
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Spritzgebäck
Beschreibung
Spritzgebäck gehört zu den beliebtesten Plätzchen-Klassikern überhaupt. Der buttrige Mürbteig wird durch eine Spritztülle gedrückt und ergibt die typischen Sternchen, Ringe oder Schnecken. Dieses Rezept braucht nur wenige Zutaten, ist einfach gemacht und schmeckt der ganzen Familie. Ich zeige dir meine bewährte Variante mit Tipps für das perfekte Spritzgebäck – knusprig, buttrig und himmlisch duftend.
Zutaten
Zubereitung
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Butter und Zucker cremig rühren
Die weiche Butter in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät cremig aufschlagen. Puderzucker und Vanillezucker dazugeben und alles 2–3 Minuten lang auf höchster Stufe hell und luftig aufschlagen. Die Butter sollte Zimmertemperatur haben, dann klappt es am besten.
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Ei unterrühren
Das Ei zur Butter-Zucker-Mischung geben und kurz unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig später zäh. Wer mag, gibt noch etwas Zitronenabrieb dazu – das gibt eine frische Note.
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Trockene Zutaten mischen und einkneten
Mehl, Speisestärke und Salz in einer Schüssel vermischen. Nach und nach zur Butter-Ei-Masse geben und mit den Knethaken des Rührgeräts oder von Hand zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig soll geschmeidig sein, aber nicht kleben. Falls er zu weich ist, für 15 Minuten in den Kühlschrank legen.
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Spritzgebäck formen
Den Teig in eine Spritzgebäckpresse oder einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech Streifen, Ringe oder Schnecken spritzen – etwa 4–5 cm lang. Genug Abstand lassen, die Plätzchen laufen etwas auseinander. Keine Presse zur Hand? Einfach kleine Kugeln formen und mit einer Gabel platt drücken.
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Backen und auskühlen lassen
Das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) etwa 10–12 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind. Kurz abkühlen lassen, dann vom Blech nehmen – Vorsicht, sie sind anfangs noch weich! Erst nach dem vollständigen Auskühlen werden sie richtig knusprig. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder zur Hälfte in geschmolzene Kuvertüre tauchen.
