Kritharaki-Pfanne mit Tomaten und Zucchini

Portionen: 4 Gesamtzeit: 20 Min. Schwierigkeit: Anfänger
Cremige Pfanne mit Frischkäse, Cherrytomaten und Zucchini
Kritharaki-Pfanne mit Tomaten und Zucchini in einer Pfanne (KI-generierte Darstellung) pinit

Bei uns landet die Kritharaki-Pfanne mit Tomaten und Zucchini genau dann auf dem Tisch, wenn der Tag lang war und trotzdem etwas Warmes, Cremiges auf den Teller soll. Eine tiefe Pfanne, ein paar Handgriffe, zwanzig Minuten – mehr braucht dieses Gericht nicht. Die kleinen Nudeln garen direkt in der Gemüsebrühe, die Tomaten sorgen für Säure, und Frischkäse mit Sahne machen daraus eine Sauce, die ohne Mehl und ohne zweiten Topf sämig wird.

Kritharaki-Pfanne mit Tomaten und Zucchini – in 20 Minuten auf dem Tisch

Wer unter der Woche kocht, kennt das Problem: Die Nudeln brauchen einen Topf, die Sauce eine Pfanne, und am Ende steht doppelt so viel Geschirr in der Küche wie nötig. Die Kritharaki-Pfanne löst das mit einem einzigen Gefäß. Die Nudeln ziehen die heiße Brühe auf, quellen dabei auf und geben ihre Stärke an die Flüssigkeit ab – genau diese Stärke macht die Sauce später so cremig, dass man kaum noch nachhelfen muss. Am Ende genügen ein Löffel Frischkäse und ein Schuss Sahne, damit alles schön sämig am Löffel hängt.

Dazu kommt, dass die Zutatenliste kurz bleibt. Cherrytomaten, Zucchini, eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe – alles Dinge, die fast immer im Kühlschrank liegen. Statt langer Einkaufsliste also ein Gericht, das man spontan nach Feierabend kochen kann, ohne vorher noch in den Supermarkt zu fahren.

Warum die Kritharaki-Pfanne mit Tomaten und Zucchini so gut funktioniert

Die Zucchini wird in Halbmonde geschnitten und kommt zuerst in die Pfanne. Sie soll Farbe nehmen, aber noch Biss haben – deshalb bleibt sie bei mittlerer Hitze nur so lange drin, bis die Zwiebel glasig ist. Die Cherrytomaten dagegen dürfen ruhig zusammenfallen: Ihre Süße und ihre Säure bilden zusammen mit den passierten Tomaten die Basis der Sauce. Wer mag, drückt die Hälfte der Tomaten mit dem Pfannenwender leicht an, dann wird die Kritharaki-Pfanne noch saftiger.

Wichtig ist außerdem, dass die Gemüsebrühe heiß in die Pfanne kommt. Kalte Flüssigkeit würde die Pfanne herunterkühlen, das Röstaroma der Nudeln verloren gehen und die Garzeit länger dauern. Also am besten schon während des Anbratens einen zweiten Topf mit der Brühe aufsetzen oder sie kurz in der Mikrowelle erwärmen.

Kritharaki – kleine Nudeln mit großem Namen

Kritharaki sind kleine, reisförmige Nudeln aus Hartweizengrieß. In Griechenland gehören sie zum Alltag: als Beilage, in Aufläufen, als Salat und eben als Pfannengericht. In Italien kennt man dieselbe Nudelform als Orzo, in Supermärkten findet man sie hierzulande oft unter dem Namen Risoni. Wer mehr über Herkunft und Herstellung wissen möchte, findet bei Wikipedia einen guten Überblick.

Auf dem Teller zählt vor allem ihre Form: Durch die geringe Größe garen die Nudeln schnell und saugen Flüssigkeit wie ein Schwamm auf. Genau das macht sie für eine Pfanne ideal. Wer die Kritharaki-Pfanne kalt mag, findet bei uns auch einen Kritharakisalat als Sommerrezept.

So gelingt die Kritharaki-Pfanne mit Tomaten und Zucchini – Schritt für Schritt

Zuerst das Gemüse vorbereiten: Zucchini und Cherrytomaten waschen, die Zucchini in Halbmonde schneiden und die Tomaten halbieren. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken. In einer tiefen Pfanne das Olivenöl erhitzen und Zucchini, Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze anbraten, bis die Zwiebel glasig wird. Dann die Tomaten und die Kritharaki dazugeben und eine Minute mitrösten – dabei entfaltet sich das Röstaroma, das später den Unterschied macht.

Jetzt mit den passierten Tomaten ablöschen und mit der heißen Gemüsebrühe auffüllen. Zugedeckt etwa fünfzehn Minuten leicht köcheln lassen und zwischendurch ein paar Mal umrühren, damit die Nudeln nicht am Pfannenboden ansetzen. In den letzten fünf Minuten der Garzeit Frischkäse und Schlagsahne unterrühren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls die Kritharaki-Pfanne noch zu flüssig ist, den Deckel abnehmen und die Sauce ein bis zwei Minuten offen einkochen lassen; ist sie zu dick, hilft ein Schluck heiße Brühe.

Variationen und Tipps für die Kritharaki-Pfanne

Beim Gemüse ist das Rezept offen: Paprika, Spinat, Champignons oder Zuckerschoten lassen sich genauso gut unterheben wie der Klassiker aus Tomaten und Zucchini. Statt Frischkäse passt Feta hervorragend – dann schmeckt die Kritharaki-Pfanne deutlich griechischer und braucht weniger Salz. Wer es kräftiger mag, gibt eine Prise Chiliflocken dazu oder brät zum Schlaf ein paar Kalamata-Oliven mit. Vegetarisch bleibt das Gericht in jedem Fall, mit Kichererbsen wird es zusätzlich sättigend.

Ein Tipp aus unserer Küche: Die Pfanne gelingt nur mit heißer Brühe, und die Nudeln mögen es, wenn man sie in Ruhe quellen lässt. Reste schmecken am nächsten Tag sogar noch besser, weil die Nudeln dann noch mehr Sauce aufgenommen haben. Dafür die Kritharaki-Pfanne in einer verschlossenen Dose im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Essen mit einem Schluck Brühe oder Wasser kurz in der Pfanne aufwärmen. Frisch geriebener Parmesan und ein paar Basilikumblätter passen zum Servieren.

Wer die Pfanne gern etwas cremiger mag, rührt zusätzlich einen Esslöffel Frischkäse mehr unter. Und wer das Gericht vegan kochen möchte, ersetzt Sahne und Frischkäse einfach durch Sojacuisine und pflanzlichen Streichkäse – die Zubereitung bleibt identisch.

Was passt zur Kritharaki-Pfanne mit Tomaten und Zucchini?

Als Hauptgericht reicht das Rezept für vier Personen, dazu passt ein grüner Salat mit einem Spritzer Zitrone oder ein Stück Baguette, das die Sauce aufnimmt. Wenn es schnell gehen soll, sind auch unsere Gnocchi-Zucchini-Pfanne und die Nudel-Möhrenpfanne fertig, bevor der Backofen warm wäre. Für alle, die Zucchini gern aus dem Ofen mögen, haben wir außerdem gefüllte Zucchini im Programm.

Viele unserer Rezepte gibt es auch als Kochvideo auf unserem YouTube-Kanal.

Hinweis: Die Bilder in diesem Beitrag wurden KI-unterstützt erstellt.

KI-Hinweis: Dieses Rezept wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Schwierigkeit: Anfänger Vorbereitung 5 Min. Koch-/Backzeit 15 Min. Gesamtzeit 20 Min.
Portionen: 4 Kalorien: 440
Beste Saison: Frühling, Sommer, autumn, Winter

Beschreibung

Cremige Kritharaki-Pfanne mit Tomaten und Zucchini – in 20 Minuten fertig.

Zutaten

Für die Pfanne

Für die Sauce

Zum Abschmecken

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten

    Zucchini und Cherrytomaten waschen. Die Zucchini in Halbmonde schneiden, die Tomaten halbieren. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken.

  2. Anbraten und Nudeln rösten

    Olivenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Zucchini, Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze anbraten, bis die Zwiebel glasig wird. Tomaten und die Kritharaki zugeben und etwa eine Minute mitrösten.

  3. Ablöschen und köcheln lassen

    Mit den passierten Tomaten ablöschen und mit der heißen Gemüsebrühe auffüllen. Zugedeckt etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen und gelegentlich umrühren.

  4. Cremig rühren und abschmecken

    In den letzten 5 Minuten der Garzeit Frischkäse und Schlagsahne unterrühren. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und genießen.

Notizen

Heiße Brühe verwenden – kalte Flüssigkeit kühlt die Pfanne herunter und verlängert die Garzeit. Reste halten sich 2 Tage im Kühlschrank und schmecken am nächsten Tag noch cremiger.
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Rezeptkarte von WP Delicious

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