Kürbis-Gnocchi aus dem Ofen mit Feta
Gnocchi aus dem Ofen sind der faule Weg zum guten Abendessen: Kartoffelgnocchi landen mit Kürbiswürfeln in einer Form, dazu kommen Feta, Kräuter und etwas Olivenöl. Nach fünfundzwanzig Minuten sind die Gnocchi außen knusprig, der Kürbis weich und der Feta leicht cremig.
Der Trick liegt im Kürbis: Hokkaido muss nicht geschält werden, sein weiches Fleisch wird im Ofen süßlich. Wer Butternut nimmt, schält ihn und schneidet ihn in gleich große Würfel, damit alles gleichzeitig gar ist. Als Basis dienten uns Gnocchi aus dem Kühlregal – selbst gemachte funktionieren genauso, brauchen aber etwas mehr Öl, damit sie nicht kleben.
Warum das Rezept auch unter der Woche klappt
Alles kommt in eine Form, es gibt kein Kochen und kein Abgießen. Während der Ofen arbeitet, bleibt Zeit für Salat und Tisch. Die Zutaten sind unkompliziert: eine Packung Gnocchi, ein halber Hokkaido, eine Packung Feta, eine Zwiebel, Knoblauch, Olivenöl und Kräuter. Was fehlt, ist schnell getauscht – statt Feta geht Hirtenkäse, statt Rosmarin Thymian oder Oregano.
Wichtig ist ein großes Blech oder eine weite Form: Liegen die Gnocchi dicht an dicht, dämpfen sie und bleiben weich. Mit Abstand zueinander werden sie außen knusprig und bekommen Röststellen – genau das macht den Reiz dieses Gerichts aus.
Zutaten und mögliche Varianten
Mit einer Handvoll Kirschtomaten wird das Ganze saftiger und farbiger. Wer mehr Eiweiß möchte, gibt gebratene Hähnchenstreifen oder eine Handvoll Kichererbsen dazu. Ein Löffel Honig über den Kürbis vor dem Backen verstärkt die Süße, Chiliflocken setzen den Gegenpol. Für eine vegane Fassung ersetzt du den Feta durch veganen Hirtenkäse oder gehackte Walnüsse, die erst in den letzten zehn Minuten dazukommen.
Scharf angebratene Salbeiblätter in Butter sind die klassische Variante für Gnocchi und passen auch hier. Wer es cremiger will, rührt kurz vor dem Servieren einen Esslöffel Frischkäse unter und lässt alles noch zwei Minuten im Ofen ziehen.
So wird es knusprig
Den Kürbis zuerst allein backen: Zwanzig Minuten bei 200 Grad, damit er weich wird und Röstaroma bekommt. In dieser Zeit die Gnocchi nur mit Öl, Salz und Pfeffer mischen – nicht vorher kochen. Dann Kürbis und Gnocchi auf dem Blech verteilen, Zwiebel und Knoblauch dazugeben und alles weitere fünfzehn bis zwanzig Minuten backen. Zum Schluss den zerbröckelten Feta und die Kräuter darüber streuen und noch fünf Minuten in den Ofen geben.
Der Feta kommt bewusst spät dazu: So bleibt er cremig und wird nicht zu einer trockenen Kruste. Nach dem Backen einen Spritzer Zitronensaft und ein gutes Olivenöl darüber geben, das hebt die Aromen und macht das Gericht frischer.
Ein weiterer Punkt ist das Blech selbst: Ein Blech mit Rand hält Gnocchi und Kürbis zusammen und lässt sich leichter aus dem Ofen holen als eine runde Form. Wer zwei Bleche braucht, schiebt sie gleichzeitig ein und tauscht nach der Hälfte der Backzeit die Positionen, damit beide gleichmäßig Farbe bekommen. Mit Heißluft reichen 180 Grad und zwölf bis fünfzehn Minuten für die Gnocchi. Salz kommt erst am Tisch dazu, denn Feta und Olivenöl bringen schon Würze mit.
Vorbereiten und für Gäste
Das Blech lässt sich gut vorbereiten: Kürbis und Gnocchi können am Vortag geschnitten und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden, das Öl kommt erst kurz vor dem Backen dazu. Für Gäste verdoppelst du die Menge einfach und nutzt zwei Bleche – tausche sie nach der Hälfte der Backzeit, damit beide gleichmäßig Farbe bekommen. Als Getränk passt ein trockener Weißwein oder ein leicht gekühltes Bier, für die Kinder ein Glas Apfelsaftschorle. Wer mag, stellt eine Schale mit gerösteten Kürbiskernen auf den Tisch, die über die Portion gestreut werden.
Reste, Beilagen und Aufwärmen
Reste schmecken am nächsten Tag kalt als Beilage oder kurz in der Pfanne aufgewärmt. In der Mikrowelle werden die Gnocchi weich, deshalb lieber in einer Pfanne mit einem Schuss Öl erhitzen. Als Beilage passt ein Rucolasalat mit Balsamico, im Herbst auch ein kleines Schälchen Kürbissuppe. Wer Kürbis mag, findet bei uns außerdem Kürbisrisotto, die Kürbissuppe mit Wiener Würstchen und den Gnocchi-Auflauf. Für die süße Seite des Herbstes sorgt unser Pflaumenkuchen. Mehr saisonale Ideen haben wir in unserem Beitrag Herbst zu Hause – 7 gemütliche Rezeptideen gesammelt.
KI-Hinweis: Dieses Rezept wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Kürbis-Gnocchi aus dem Ofen mit Feta
Beschreibung
Kürbis-Gnocchi aus dem Ofen sind ein Herbstgericht für die Woche: Gnocchi, Hokkaido-Würfel und Zwiebeln kommen mit Olivenöl auf ein Blech, zum Schluss folgen Feta und Kräuter. Nach 25 Minuten Vorbereitung macht der Ofen den Rest.
Zutaten
Für das Blech
Zum Würzen
Anleitung
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Kürbis schneiden
Hokkaido waschen, halbieren, die Kerne mit einem Löffel herausschaben und den Kürbis mit Schale in zwei Zentimeter große Würfel schneiden.
Hokkaido muss nicht geschält werden, die Schale wird weich. -
Kürbis vorbacken
Kürbiswürfel mit zwei Esslöffeln Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen, auf ein Blech geben und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze 20 Minuten backen.
Ein Blech mit Backpapier spart das Einfetten und das Spülen. -
Gnocchi mischen
Gnocchi mit dem restlichen Olivenöl, Salz, Pfeffer und Rosmarin mischen. Nicht vorkochen, sie garen im Ofen.
Gnocchi mit Abstand legen, sonst dämpfen sie statt zu braten. -
Zwiebel und Knoblauch
Zwiebel in Spalten und Knoblauch in Scheiben schneiden und zu den Gnocchi geben.
Zwiebelspalten behalten ihre Form besser als gewürfelte Zwiebeln. -
Alles backen
Kürbis und Gnocchi auf dem Blech verteilen und weitere 15 bis 20 Minuten backen, bis die Gnocchi Röststellen haben.
Einmal wenden, damit beide Seiten knusprig werden. -
Feta und Kräuter
Feta grob darüberbröckeln, Kräuter darüberstreuen und weitere fünf Minuten in den Ofen geben.
Der Feta kommt spät dazu, damit er cremig bleibt. -
Servieren
Mit Zitronensaft und einem Schuss Olivenöl abschmecken und sofort servieren.
Ein Rucolasalat passt als frische Beilage dazu.
