Poffertjes Rezept – fluffige Mini-Pfannkuchen aus den Niederlanden
Poffertjes sind die kleinen, fluffigen Pfannkuchen, die in den Niederlanden auf jedem Markt und in jedem Café auf dem Tisch landen. Kaum größer als ein Daumennagel, werden sie in einer speziellen Pfanne mit runden Mulden gebacken, mit Butterflöckchen bestreut und dick mit Puderzucker überzogen. Mein erstes Poffertjes habe ich in Makkum am IJsselmeer gegessen – und war sofort überzeugt. Das Poffertjes Rezept ist einfacher, als man denkt, und bringt ein Stück holländisches Marktgefühl direkt in die eigene Küche.
Das Schöne: Die kleinen Küchlein kommen mit wenigen Zutaten aus, die man fast immer im Haus hat. Mehl, Milch, Hefe, ein Ei und etwas Zucker – mehr braucht der Teig nicht. Wer keine spezielle Poffertjes-Pfanne besitzt, kann übrigens auf eine normale beschichtete Pfanne ausweichen oder sich eine günstige Muldenpfanne zulegen. Bei uns klappt das mit der klassischen Variante am besten.
Warum Poffertjes so unwiderstehlich sind
Der Teig aus Hefe und Milch macht den Unterschied. Anders als normale Pfannkuchen gehen Poffertjes kurz auf, werden innen herrlich luftig und außen goldbraun und buttrig. Genau diese Mischung aus knusprigem Rand und weicher Mitte macht sie so besonders. Dazu kommt der süße Abschluss: Puderzucker, der auf den warmen Küchlein leicht schmilzt, und ein kleines Stück Butter, das in die Mulden läuft.
Für Kinder sind die Mini-Pfannkuchen ohnehin das reinste Glück. Sie lassen sich mit den Fingern essen, schmecken warm am besten und können mit allem Möglichen belegt werden. Bei uns gibt es sonntags oft einen Stapel Poffertjes statt eines großen Frühstücks – die Runde ist ruckzuck verputzt.
Die perfekte Basis: Hefeteig für Poffertjes
Für den Teig brauchst du Trockenhefe oder frische Hefe. Trockenhefe mischst du einfach unter das Mehl, frische Hefe löst du vorher in der lauwarmen Milch auf. Wichtig ist, dass die Milch nicht zu heiß ist – sonst verliert die Hefe ihre Triebkraft. Der Teig sollte danach etwa 30 Minuten ruhen, bis er Blasen wirft und sichtbar aufgeht. Diese kleine Wartezeit lohnt sich, denn sie macht die Poffertjes erst richtig fluffig.
Gebacken wird in der Muldenpfanne mit reichlich Butter. Ein geübter Dreh mit dem Löffel oder einem Spritzbeutel füllt die Mulden gleichmäßig. Sobald die Unterseite goldbraun ist und sich Bläschen auf der Oberfläche bilden, werden die Poffertjes mit zwei kleinen Holzspießchen oder einer Gabel gewendet. Nach einer Minute auf der zweiten Seite sind sie fertig.
Poffertjes Rezept – die Zubereitung
Die Zubereitung beginnt mit dem Teig. Dafür das Mehl mit Trockenhefe, Zucker und einer Prise Salz in einer Schüssel mischen. Milch lauwarm erwärmen, das Ei und die geschmolzene Butter dazugeben und alles zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren. Anschließend den Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit die Poffertjes-Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen und jede Mulde mit etwas Butter ausstreichen.
Jetzt wird gebacken. Den Teig in die Mulden füllen – am einfachsten geht das mit einem kleinen Spritzbeutel oder zwei Teelöffeln. Sobald die Unterseite goldbraun ist und die Oberseite Bläschen zeigt, die Poffertjes wenden und noch eine Minute backen. Die fertigen Küchlein auf einem Teller sammeln und warm halten, bis der ganze Teig verarbeitet ist. Zum Servieren ein kleines Stück Butter auf jedes Poffertjes setzen und großzügig mit Puderzucker bestreuen.
Variationen und Tipps für perfekte Poffertjes
Das Poffertjes Rezept lässt sich wunderbar abwandeln. Statt Puderzucker kannst du Ahornsirup, Honig oder Karamellsauce darüber geben. Auch frische Beeren, Bananenscheiben oder ein Klecks Schlagsahne machen sich gut. Wer es herzhaft mag, lässt den Zucker weg und serviert die Küchlein mit Käse, Speck oder Kräutern – auch das schmeckt überraschend gut.
Mein Tipp: Den Teig nicht zu dünn fließen lassen und die Pfanne nicht zu heiß werden lassen. Bei zu hoher Hitze werden die Poffertjes außen schnell dunkel, bleiben innen aber roh. Mit mittlerer Hitze und etwas Geduld gelingen sie garantiert. Übrigens schmecken Poffertjes am besten frisch aus der Pfanne – wer welche übrig hat, kann sie kurz im Toaster oder in der Pfanne aufwärmen.
Der ideale Begleiter für die Kaffeezeit
Poffertjes gehören in den Niederlanden zur Kaffeezeit wie der Kaffee selbst. Dazu passt eine Tasse Kaffee oder Tee, im Sommer auch ein erfrischender Eistee. Wer den Teig mag, findet bei uns auch ein Pfannkuchen vom Grill Rezept oder einen schnellen Waffelteig für das nächste Wochenende.
Und wer die Originale in den Niederlanden probieren möchte: In Makkum am IJsselmeer gibt es sie an jeder Ecke – und vom 29. August bis 5. September ist unser Ferienhaus Schakelvilla sogar noch frei. Mehr zur niederländischen Küche gibt es auch auf holland.com.
Viele unserer Rezepte gibt es auch als Kochvideo auf unserem YouTube-Kanal.
Hinweis: Die Bilder in diesem Beitrag wurden KI-unterstützt erstellt.
KI-Hinweis: Dieses Rezept wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Poffertjes – fluffige Mini-Pfannkuchen aus den Niederlanden
Beschreibung
Kleine, fluffige Poffertjes aus Hefeteig – mit Butter und Puderzucker das perfekte niederländische Kaffeezeit-Rezept.Zutaten
Für den Teig
Zum Servieren
Zubereitung
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Teig anrühren
Mehl mit Trockenhefe, Zucker und Salz mischen. Lauwarme Milch, Ei und geschmolzene Butter dazugeben und zu einem glatten, dickflüssigen Teig verrühren.
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Teig gehen lassen
Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen, bis er Blasen wirft und sichtbar aufgeht.
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Poffertjes backen
Die Poffertjes-Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen und jede Mulde mit Butter ausstreichen. Teig in die Mulden füllen und backen, bis die Unterseite goldbraun ist und sich Bläschen bilden. Wenden und eine weitere Minute backen.
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Servieren
Die Poffertjes warm halten, bis der gesamte Teig verarbeitet ist. Mit Butterflöckchen belegen und dick mit Puderzucker bestreuen.
