Labskaus

Portionen: 6 Gesamtzeit: 40 Min. Schwierigkeit: Anfänger
Labskaus – Klassiker aus der Seemannsküche
Labskaus - Rezeptfamilie - Backen und Kochen mit Kindern und für Kinder pinit

Labskaus – der Klassiker aus der Seemannsküche

Labskaus ist ein herzhafter Eintopf aus Norddeutschland, den Matrosen früher an Bord schätzten. Das Gericht besteht aus Corned Beef, Kartoffeln und Zwiebeln und wird mit Spiegelei, Rote Bete und Essiggurken serviert. Was diesen deftigen Topf so besonders macht, ist seine ehrliche Art: wenige Zutaten, viel Geschmack und ein sättigendes Ergebnis, das an kalten Tagen richtig wärmt.

Der Name stammt aus der Seemannssprache und bedeutet so viel wie „Schiffszwieback“. Früher wurden haltbare Vorräte wie Pökelfleisch und Kartoffeln zu einem Brei verarbeitet, der lange satt machte. Heute ist das Traditionsgericht vor allem in Hamburg und an der Küste geschätzt, wo es in vielen Restaurants auf der Karte steht. Auch bei uns landet der deftige Topf regelmäßig auf dem Tisch, weil er sich aus einfachen Zutaten zubereiten lässt.

Zutaten für Labskaus

Für das Originalrezept brauchst du zwei Dosen Corned Beef zu je 340 Gramm, sieben Zwiebeln, 75 Gramm Butter und ein Kilo gekochte Kartoffeln. Dazu kommen neun Esslöffel Gurkenflüssigkeit, acht Essiggurken, ein Glas Rote Bete sowie Salz und Muskat. Die Eier für die Spiegeleier richtest du nach Belieben, wer mag, gibt auch ein paar Rote-Bete-Würfel direkt in den Brei. Alle Zutaten bekommst du im gut sortierten Supermarkt, das Corned Beef findest du meist bei den Konserven.

So gelingt Labskaus Schritt für Schritt

Zuerst die Zwiebeln schälen, klein schneiden und in der Butter glasig dünsten. Das klein geschnittene Corned Beef dazugeben und ein paar Minuten mitbraten, bis es schön musig wird. Währenddessen die gekochten Kartoffeln zu Brei stampfen und unter die Fleischmasse rühren. Dann die Flüssigkeit der Essiggurken und etwas Rote-Bete-Flüssigkeit hinzufügen, bis ein saftiger, musiger Brei entsteht.

Zum Schluss alles gut vermengen und mit Salz und Muskat abschmecken. Der Eintopf darf ruhig kräftig gewürzt sein, denn die deftige Note gehört zu seinem Charakter. Danach den Topf bei kleiner Hitze etwa 30 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Beim Servieren kommt je ein Spiegelei auf den Labskaus, dazu Rote Bete und Essiggurken als Beilage.

Labskaus servieren: Spiegelei, Rote Bete und Essiggurken

Die klassische Garnitur besteht aus einem knusprig gebratenen Spiegelei, ein paar Scheiben Rote Bete und Essiggurken. Wer es traditionell mag, reicht zusätzlich eingelegten Matjes oder Rollmops dazu. Dazu passt ein kräftiges Roggenbrot, das die Reste vom Teller aufwischt. Auch ein frischer Salat mit Essig-Öl-Dressing ergänzt den Eintopf gut und bringt etwas Leichtigkeit auf den Teller.

Tipps für die Vorbereitung von Labskaus

Der Topf lässt sich gut vorbereiten und schmeckt aufgewärmt oft sogar noch besser, weil die Aromen über Nacht durchziehen. Im Kühlschrank hält sich der Eintopf drei bis vier Tage in einem verschlossenen Behälter. Du kannst ihn auch portionsweise einfrieren und bei Bedarf in der Pfanne oder im Topf langsam erwärmen. Praktisch ist es, die Kartoffeln schon am Vortag zu kochen, dann geht die Zubereitung an dem Tag, an dem du das Gericht servierst, besonders schnell.

Variationen und Abwandlungen

Wer mag, gibt fein gehackte Gewürzgurken direkt unter den Brei, dann kommt die säuerliche Note stärker durch. Eine andere Variante arbeitet mit Räucherfisch: Ein Stück geräucherter Makrele oder ein Matjesfilet wird klein geschnitten und erst kurz vor dem Servieren untergehoben. So bekommt der Topf eine rauchige Tiefe, die besonders gut zu den Kartoffeln passt. Vegetarier ersetzen das Corned Beef durch gebratene Pilze oder Räuchertofu und kommen so ebenfalls auf ein sättigendes Ergebnis.

Auch bei den Beilagen kannst du variieren. Statt Spiegelei passt Rührei, statt Roggenbrot schmeckt ein frisches Graubrot oder Baguette. Im Sommer reicht ein leichter grüner Salat, im Winter macht der deftige Eintopf allein satt. Entscheidend ist nur, dass die Beilagen nicht zu dominant sind, damit der Geschmack des Labskaus im Mittelpunkt bleibt.

Häufige Fragen zu Labskaus

Kann ich den Klassiker auch mit frischem Rindfleisch kochen? Ja, du kannst das Corned Beef durch gekochtes Rindfleisch ersetzen. Dann schmeckt der Topf etwas anders, die Konsistenz bleibt aber ähnlich, wenn du das Fleisch fein zerzupfst. Auch Reste von einem Sonntagsbraten eignen sich dafür.

Passt das Gericht auch zu Rührei? Auf jeden Fall. Statt Spiegelei kannst du Rührei servieren, das ist gerade bei größeren Portionen praktisch. Auch hier gilt: Das Ei macht den Eintopf schön sämig und rundet den Geschmack ab.

Wie lange hält sich Labskaus im Kühlschrank? Gut verschlossen bleibt der Eintopf drei bis vier Tage frisch. Du kannst ihn auch einfrieren und innerhalb von drei Monaten verbrauchen. Beim Aufwärmen langsam erhitzen und zwischendurch umrühren, dann bleibt die Konsistenz schön cremig.

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Labskaus

Schwierigkeit: Anfänger Vorbereitung 5 Min. Koch-/Backzeit 5 Min. Ruhezeit 30 Min. Gesamtzeit 40 Min.
Portionen: 6 Kalorien: 600

Beschreibung

Labskaus ist ein deftiger Klassiker aus der Seemannsküche: Corned Beef, Kartoffeln und Zwiebeln werden mit Spiegelei, Rote Bete und Essiggurken serviert.

Zutaten

Zubereitung

Labskaus

  1. Zwiebeln schälen, klein schneiden und in der Butter glasig dünsten. Das klein geschnittene Corned Beef darin musig braten. 

  2. Die gekochten Kartoffeln zu Brei stampfen und unter die Fleischmasse rühren. Die Flüssigkeit der Essiggurken und evtl. Rote Bete - Flüssigkeit hinzufügen, so dass ein musiger Brei entsteht. Zum Schluss klein geschn. Essiggurken und eingelegte Rote Bete , ebenfalls klein geschnitten, darunter mengen.

  3. Alles gut vermengen und mit Salz und Muskat abschmecken.

Beilagen

  1. Nach Belieben könnte man Spiegeleier oder Rührei dazu servieren.

Notizen

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Schlüsselwörter: Butter, Corned Beef, Ei, Eier, Essiggurken, gekochte Kartoffeln, Gurken, Gurkenflüssigkeit, Kartoffeln, Labskaus, Muskat, Rote Bete, Rührei, Rühreier, Salz, Spiegeleier, Zwiebeln
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